Ausgabe vom 10.3.2010
Tausend Tölen, die Zeitung oder Illustrierte für alle Hundeliebhaber  alles zum Thema Hunde in Berlin und Brandenburg. Packende Reportagen, rührende Leser-Geschichten, lustige Wettbewerbe, aufregende Fotos, lehrreiche Videos unter -Talking Dogs-, spannende Hintergrund-Informationen in der Rubrik -bunte Hunde-, wichtige Termine, Adressen und Dienstleister, Tierarzt-Tipps
  • + + + Am 26. März findet im Hundeschulungszentrum Büchner ein Abendseminar zum Thema „Wie sag ich's meinem Hund" (vom Welpen zum erwachsenen Hund) statt. Mehr Infos unter 0162-8802581 + + + Ein 47-jähriger Belgier hat den Hund seiner Ex-Frau aus dem Fenster fallen lassen und wurde dafür mit einer Geldstrafe bestraft.Der Mann war sauer, weil der Hund zum wiederholten Male das Bett anpinkelte.Dem Richter erklärte der Tierquäler jedoch, dass er den Hund fallen lies, geworfen habe er den Hund nicht (Quelle: shortnews) + + + Neuwied: Nachdem er gequält und misshandelt worden war, landete ein zwölf Jahre alter Mischlingsrüde in der Mülltonne. In einer Plastiktüte wurde der Hund von seinem Besitzer in der Biotonne entsorgt. Ein aufmerksamer Passant hörte das Wimmern aus der Tonne und rief die Polizei. Von einer Mitarbeiterin des Tierschutzvereins Neuwied wurde der schwerverletzte Hund zum Tierarzt gebracht. Allerdings war dem Vierbeiner nicht mehr zu helfen, er musste eingeschläfert werden.Der Tierschutzverein erstattete Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Dank einiger Hinweise aus der Nachbarschaft konnte der Hundebesitzer schon ausfindig gemacht werden. Er wurde bereits von der Kripo verhört (Quelle: Tierschutzverein Neuwied) + + + Perverser Tiermörder in Bremen unterwegs. In Gröpelingen schleicht ein feiger Hundekiller durch den Grünzug-West. Er stopft Brötchen und Mettbälle mit Rattengift und Metall-Krampen, versteckt die Todesköder unter Sträuchern. Dutzende Tiere hat er schon vergiftet, 13 starben qualvoll (Quelle: Bild.de) + + +
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Foto der Woche

Der neue Spaß auf Tausend Tölen

Heute heißt der Fotograf: Micky


Das ist Charly

Hallo,mein Name ist Charly bin 3 Jahre alt und ein Mini Australien Shepherd.Und wenn mein Frauchen morgens aufsteht ,um sich für den Waldspaziergang,fertig zu machen,gehe ich nochmal schnell ins kuschlige Bett.Das muß ich mir allerdings mit meinem eigentlichen CHEF teilen:-)))Der heißt Micky und ist schon ganz alt...Na ja der kennt sich halt bestens aus,wohnt ja auch schon länger hier....17 Jahre!!!!

Vielleicht gefällt euch ja meine Pose;-))))



Haben Sie auch ein tolles Foto von Ihrem Hund? Dann senden Sie uns dieses mit einem kleinen Text zu. Wenn es der Redaktion auch gefällt, wird es veröffentlicht.

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Therapiehunde im Einsatz

Wie ein Germanischer Bärenhund Wachkoma-Patienten hilft

Diggi weckt die Lebensgeister!

Ein Germanischer Bärenhund im Einsatz bei Komapatienten

Text: Thomas Böhm/Fotos: Sönke Tollkühn

Auf dem Regal steht ein Bild, auf dem Rainhard Lingies, 56, mit seiner Frau tanzt. Er sieht fröhlich aus. Gegenüber vom Regal, im Krankenbett, liegt nur noch ein Schatten seines Selbst. Seit zwei Jahren leidet der ehemalige Handwerker am „Looked In Syndrom". Er ist gefangen in seinem eigenen Körper. Fast vollständig gelähmt, aber bei vollem Bewusstsein. Er kann sehen, hören, riechen und schmecken, sich aber nicht mitteilen. Die Folgen einer Gehirnblutung.

Diggi , dem 4 ½ jährigen Germanischen Bärenhund ist das egal. Er bellt verhalten, aber freudig auf, als er mit Herrchen Ingo Joffel, 53,  vom "Therapiehunde Berlin e.V." das Krankenzimmer im Sanatorium West, Lichterfelde betritt und seinen „Patienten" begrüßt. Seit 1 ½ Jahren macht er hier einmal die Woche seine „Dog-Visite". Schwester Verena, 24, stellt die Rückenlehne hoch, Rainhards Augen zucken von links nach rechts, Diggi schiebt seine kalte Schnauze unter die zu einer Faust verkrampften Hand.Ein Stückchen Leberwurst als KontaktmittelIngo Joffel: „Viele von uns haben Probleme mit Wachkomapatienten. Wir sind gehemmt, fühlen uns unsicher, wissen nicht, wie wir mit den Kranken umgehen können. Das spüren diese. Hunde verhalten sich dagegen ganz locker, normal. Sie machen keinen Unterschied zwischen gesunden und kranken Menschen."
Der Polizist hat unbemerkt ein Leckerli in Rainhard`s Faust gedrückt, den versucht Diggi jetzt mit Zunge und Zähnen ganz vorsichtig herauszupulen. Die Augen des Patienten bewegen sich immer schneller, dabei löst sich die Faust, der ganze Körper entspannt sich. Diggi kriegt sein Leckerli, mit zwei Fingern streicht Rainhardt über die Schnauze, seine Augen beginnen zu strahlen.
Schwester Verena: „Wir wissen nicht, was in den betroffenen Menschen wirklich vorgeht, aber wir sind froh über jede Reaktion. Jeder Außenreiz ist eine Abwechslung in diesem so eingeschränkten Leben." Ingo fragt Rainhard, ob Diggi weitermachen soll. Der kann nicht antworten, oder nicken, dafür wandern seine Augen nach rechts, wo über ihm das „Ja-Schild" hängt. Nach zehn Minuten wird Rainhard müde. Die Augen fallen ihm zu, er schläft wieder ein.

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Hot Dogs News!

Italien: Hundehölle auf Erden!


In Italien leiden die Hunde

TASSO unterstützt den ETN bei seinem Protest gegen die Hundelager in Italien

Hunderttausende Hunde vegetieren in Italien in den so genannten Canili unter katastrophalen Umständen vor sich hin, ohne jede Hoffnung auf Erlösung. Sie leiden an nicht behandelten Wunden und Krankheiten. Zusammengepfercht in Zwingern liegen sie auf blankem Beton. Auslauf, Zuwendung oder Pflege gibt es keine. Notdürftig werden sie mit Abfällen am Leben erhalten - allein um des Profits willen. Denn der Unterhalt von Hundelagern hat sich zu einem lukrativen Geschäftszweig entwickelt. Um diese Missstände zu beenden, fordert der ETN: boykottieren Sie italienische Produkte und meiden Sie Italien als Urlaubsland, bis die Hunde artgerecht behandelt und untergebracht werden.

"Die Canili sind die Hundehölle auf Erden: Hier herrscht totale Hoffnungslosigkeit", beschreibt Wolfgang Stephanow, Präsident des ETN, die italienischen Hundelager, die er im Dezember 2009 besucht hat. "Der Tod ist eine Erlösung für diese Hunde, die zum Teil ihr gesamtes Leben in einem engen Zwinger dahinvegetieren. Die Betreiber bereichern sich, indem sie die Hunde unter erbärmlichsten Umständen am Leben erhalten. Eine Kulturnation wie Italien sollte eine solche Schande nicht zulassen und dieses bestialische Geschäft umgehend verbieten."

Zwar gibt es in Italien seit 1991 ein Tierschutzgesetz, das die Tötung von Streunern untersagt. Da die Gemeinden aber mit der Unterbringung der Hunde überfordert waren, wurden Privatfirmen mit dem Unterhalt der Canili betraut - ein lukratives Geschäft. Zwischen 1,80 und sieben Euro erhält der Betreiber pro Tier am Tag. Profitabel werden die Tierheime dadurch, dass die Tiere nur am Rande des Existenzminimums dahinvegetieren. Um den Gewinn weiter zu steigern, überschreiten fast alle Betreiber die staatliche Begrenzung auf 200 Hunde pro Canile. In einigen Tierheimen sind weit über 1.000, in manchen bis zu 2.000 Hunde eingesperrt. Da keine Kontrolle stattfindet, bleiben häufig auch tote Tiere noch tage- und wochenlang in den Zwingern liegen, während weiter staatliche Gelder auf die Konten der Profiteure fließen. Um die Futterkosten zu senken werden sogar tote Tiere an ihre Artgenossen verfüttert. Statt die Hunde an tierliebe Menschen zu vermitteln, soll in den Canili sogar gezüchtet werden, um den Profit auf Kosten der Tiere zu steigern.

"Bitte protestieren Sie mit Ihrer Unterschrift, damit wir der Hundehölle in Italien bald ein Ende bereiten können", fordert auch Philip McCreight alle Tierfrende auf. Wenn 10.000 Unterschriften zusammenkommen, wird der italienischen Regierung der Protest vorgelegt.

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