Die meisten Hunde kommen ohne Viagra klarTierheim bittet um Viagra-Spenden

Ein Tierheim in Long Island (New York) braucht dringend Viagra, um einem herzkranken Pitbull das Leben zu retten.

Die sechsjährige Ingrid benötigt zweimal täglich eine 50mg-Dosis des Medikaments, die Reserven des Tierheims reichen aber nur noch für 30 Tage. Nun appellieren die Pfleger, überschüssige Pillen zu spenden, um den geliebten Hund zu retten. Das berichtet die New York Daily News auf ihrer Website. "Sie ist der erste und einzige Hund, von dem ich jemals gehört habe, das er Viagra braucht", sagt Jodi Record, Sprecherin der Institution in Huntington. "Wenn sie es nicht mehr bekommt, wird sie höchstwahrscheinlich einen Herzstillstand erleiden." 

Als das Heim Ingrid vor zwei Jahren aufnahm, rief es zum ersten Mal zu Viagra-Spenden auf. Und tatsächlich trafen Spenden aus dem ganzen Land ein, oft in Form einer einzelnen Pille in einem anonymen Briefumschlag. Auch viele Ärzte schickten überschüssige Bestände. Eine Frau sandte sogar den gesamten Vorrat ihres Mannes, überzeugt davon, er würde es sowieso nur nutzen, um eine Affäre am Leben zu halten. Ingrids vorherige Besitzer hatten sie für den größten Teil ihren Lebens an einen Zaun gebunden. Das verwahrloste Tier wurde schließlich von dem Tierheim gerettet. Schließlich stellte sich heraus, dass der Hund einen Herzwurm hat, eine typische Hundekrankheit. Ein Tierarzt empfahl Viagra und die blaue Pille wirkte.
Viagra wurde ursprünglich als Herzmedikament entwickelt. Dennoch gibt es bisher keinen wissenschaftlichen Beweis für dessen Wirksamkeit am Herzen von Vierbeinern. Zudem kosten die Pillen etwa zehn Dollar pro Stück.Ingrid ist zur Adoption freigegeben und das Personal des Tierheims ist überzeugt davon, dass sie mit den blauen Pillen ein langes, gesundes Leben führen wird. "Sie ist so ein liebenswerter Hund", sagt Record. "Manche Menschen haben Angst vor Pitbulls, aber sie wird maximal Küsse verteilen." (Quelle: Klamm)