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Richard Mitschke auf seinem Tierfriedhof in SteglitzBärolina Haustierbestattungen

für einen würdevollen Abschied vom geliebten Tier

Der Tod des geliebten Lebewesen wird von vielen Tierhaltern als schmerzhafte, unumkehrbare Trennung empfunden, weil sie bisher keinen Ort für ihre Trauerbewältigung hatten. In der umgebenden Gesell¬schaft fehlt häufig noch das Verständnis für die Trauer um das verstorbene Haustier. Bärolina Haustierbestattungen möchte mit dem Betrieb von Tierfriedhöfe das bestehende Service - Angebot für die Tierhalter in Berlin erweitern und verbessern und kann

• durch eine 30jährige Berufserfahrung im Friedhofs- und Bestattungswesen Berlins eine angemessene, diskrete, professionelle Beratung Betreuung und Begleitung der Tierhalter garantieren,
• dank eines gut organisierten Verfahrens, verstorbene oder eingeschläferte Tiere innerhalb kurzer Zeit in der Tierarztpraxis oder beim Tierhalter in angemessener, diskreter und würdiger Weise abholen.
• die verstorbenen Haustiere auf einem Tierfriedhof innerhalb weniger Stunden, oder nach Terminabsprache mit dem Tierhalter kurzfristig beerdigen oder in ein zugelassenes Tierkrematorium überführen.
• Möglichkeiten der Begegnung betroffener Tierhalter zum Gespräch bieten, damit diese ihre Trauer um das geliebte Haustier gemeinsam verarbeiten. 

Gepflegt und geschmückt sind die Tiergräber auf dem FriedhofHier ist es erstmals möglich, von dem verstorbenen Haustier noch einmal Abschied zu nehmen, bevor es ins Krematorium überführt oder auf dem Tierfriedhof bestattet wird. Durch die Öffnung für alle Tierhalter kann sich jetzt erstmals eine Sterbe-, Trauer- und Bestattungskultur für Haustiere entwickeln, die sich sicherlich auch positiv auf das übrige Bestattungs- und Friedhofswesen auswirken wird.

Der Tierfriedhof soll ein Begegnungsort sein, an dem sich Betroffene begegnen, ins Gespräch kommen, einander trösten und der Trauer um das über alles geliebte Tier Ausdruck verleihen können. Durch die Trauerbewältigung, die Kontakte unter Betroffenen und gleichgesinnten Menschen können die Tierhalter mit dem Verlust besser fertig werden und neuen Lebensmut finden.

Die Geschichte

Richard Mitschke (* 28.9.1944) ist gelernter Gärtner und Diplom-Gartenbau-ingenieur. Er war von 1973 bis 2003 Kirchhofsverwalter in Berlin. Er gründete 1989 die Stiftung Historische Kirchhöfe in Berlin. Er wurde1993 für sein Engage-ment den „sozial benachteiligten Jugendlichen" eine berufliche Chance im Rahmen des Denkmalschutzes auf Historischen Friedhöfen zu geben von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz 1993 mit der Ferdinand v. Quast-Medaille ausgezeichnet. Seit 1996 beschäftigte er sich intensiv mit der Planung & Realisierung von Tierfriedhöfen in Berlin. Er ist Mitglied im Landesverband Gartenbau, Fachgruppe Friedhofsgärtner, der Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal in Kassel und war Mitglied der Arbeitsgemeinschaft kommunaler Friedhofsträger und Vorsitzender der Forschungs- und Entwicklungsgemeinschaft für Kunst, Kultur und Geschichte Berlin - Brandenburg e.V.

Abschied von einem treuen FreundIm Berliner Raum gab es schon um 1880 einen Tierfriedhof im heutigen Ortsteil Ge-sundbrunnen. In den 30ger Jahren lässt sich ein privat betriebener Tierfriedhof am südlichen Stadtrand Stahnsdorf / Albrechts Teerofen nachweisen. Von etwa 1950 bis 1999 bestand am Tierheim Lankwitz ein kleiner Tierfriedhof, der allerdings nur Mitgliedern des Tierschutzvereins offen stand. Nichtmitglieder konnten ihre verstorbenen Haustiere nur im eigenen Garten begraben, heimlich in Wald und Flur vergraben oder über die Tierärzte und die Tierkörperbeseitigungsanstalt entsorgen lassen.

Ausgelöst durch die Erkrankung seines Diensthundes nahm Richard Mitschke im Jahr 2001 seine frühere Planung einer Begräbnisanlage für Haustiere wieder auf und konnte 2003 den ersten privaten Tier¬fried¬hof eröffnen. Mit der Errichtung von Tierfriedhöfen in den Berliner Bezirken sollten neben den Bestattungsmöglichkeiten für Haustiere auch benachteiligten Jugendlichen in Koope¬ration mit Aus-bildungsträgern und / oder Vereinen für Jugendresozialisierung Praktikums- oder Arbeitsplätze geschaffen werden, um diesen Menschen eine Zukunftschance zu eröffnen. Dabei konnte Richard Mitschke seit 1978 auf eine langjährige Praxis bei der Planung und Durchführung von ABM, BSHG, IdA, ZiZ und SAM - Projekten zurückblicken. Die von den Tierhaltern beim Besuch der Gräber ihrer Haustiere geäußerte Anerkennung für ihre Arbeitsleistungen und die Dauerhaftigkeit der ausgeführten Arbeiten, wirken sich sehr positiv auf die Jugendlichen aus. Sie sind oft die einzige Anerkennung, die sie erfahren haben. Die jugendlichen Praktikanten oder straffällig gewordenen Jugendlichen sollten auf den Tierfriedhöfen landschaftsgärtnerische Bau- und Pflegearbeiten erlernen, ausführen und sich für den Arbeitsmarkt qualifizieren. Dafür standen Ausbildungsträger und Vereine als Kooperationspartner zur Verfügung.

Dieses zukunftsweisende Projekt scheiterte leider 2004 an der Habgier und dem Betrug eines Geschäftspartners und der fehlenden Unterstützung der Berliner Behörden. Trotz eines jahrelangen Gerichtsverfahrens hielt Richard Mitschke an seiner Idee fest und gründete mit seiner Frau im Jahre 2004 die Firma Bärolina Haustierbestattungen.

Idyllisch und ruhig gelegen, der Bärolina Tierfriedhof