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Hunde als Helfer
Die Geschichte der ZughundeText: Thomas Böhm/Fotos: Sönke Tollkühn
Viele Hundehalter ärgern sich, wenn ihr Vierbeiner wie verrückt an der Leine zerrt und sie in eine Richtung zieht, in die sie nicht wollen. Man muss in so einem Fall aber nicht gleich den Hundetrainer zu Rate ziehen. Die Mitarbeiterin der Berliner Forsten, Susanne Preuß, 46, hat eine ganz einfache Erklärung dafür und auch keine Probleme damit, wenn ihr dreijähriger Aaron sie durch den Wald zieht:
„In den großen und starken Rassen wie meinem Großen Berner Sennen steckt immer noch viel Zughundeblut. Hunde wurden früher als Nutztiere gehalten. Die mussten schwer arbeiten, wurden nicht so verhätschelt und verwöhnt wie heute. So ein kräftiger Kerl hat immer noch seinen Spaß, wenn er was hinter sich her ziehen kann."

Bis zum 5fachen seines eigenen Körpergewichtes kann ein kräftiger Rüde wie Aaron in seinem Brustblattgeschirr ziehen, dabei fällt er in leichten Trab (6- 10 km/h) und schafft locker Strecken von bis zu 10 Kilometer ohne große Pause bis zu einer Temperatur von 25 Grad. Wird es wärmer, muss abgespannt werden. Die Ausbildung ist einfach. Die jungen Hunde werden neben den Erfahrenen gespannt, „learning by doing", Befehle wie „Los", „Halt", „Links", „Rechts" oder „Geradeaus" werden so schnell umgesetzt.
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