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Protest der Berliner Hundehalter
Tierschutzverein Berlin ruft Hundehalter zu Protest aufBerlin, 12. August 2010 - Einen Tag nach der Ankündigung des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg, Hunde aus Grünflächen und Parkanlagen zu verbannen, startet der Tierschutzverein für Berlin eine groß angelegte Unterschriftenkampagne. Damit sollen die Bezirke aufgefordert werden, die Zahl der Hundeauslaufgebiete deutlich zu erhöhen. Gleichzeitig appellierte der Verein am Donnerstag an die Vernunft von Hundebesitzern und bat sie, dafür zu sorgen, dass sie die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner entsorgen. „Hundekot ist ein nachvollziehbares Ärgernis", sagte Marcel Gäding vom Tierschutzverein. „Wir haben auch Verständnis, dass die Bezirke kaum Geld haben, um fortlaufend zerwühlte Blumenbeete wiederherzustellen." Allerdings erneuerte der Verein seine Kritik an dem geplanten Hundeverbot, das zu kurzsichtig ist. Denn nach dem Berliner Grünanlagengesetz haben die Bezirke sehr wohl jetzt schon Möglichkeiten, gegen uneinsichtige Hundehalter vorzugehen.
Hier können Sie die Unterschriftenliste direkt runterladen! Bitte überall hinlegen, wo Sie Tierfreunde vermuten!!!
http://www.tierschutz-berlin.de/fileadmin/bilder/pdfdownload/Petition_Hundeauslaufgebiete.pdf
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Vor allem in der Innenstadt fehlt es dem Tierschutzverein für Berlin zufolge an Hundeauslaugebieten. Die Folge: Viele Hundebesitzer weichen in Grünanlagen und Parks aus. Konflikte mit Nicht-Hundebesitzern sind dort programmiert. Allerdings seien viele Bezirksverwaltungen bis heute zögerlich, Flächen als Hundeauslaufgebiete auszuweisen.
Foto: Marilla Slominski
Die Unterschriftenliste kann aus dem Internet unter www.tierschutz-berlin.de heruntergeladen werden.
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