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Comeback des Wolfes
Kommen Isegrimm & Co bald nach Düsseldorf?Der Naturschutzbund Nabu hat für die Rückkehr von Wolf und Luchs nach Nordrhein-Westfalen geworben. Zugleich forderte Nabu-Präsident Olaf Tschimpke in Höxter Maßnahmen, um die öffentliche Akzeptanz für die «Beutegreifer» zu erhöhen. Dringend erforderlich sei ein besserer Schutz von Schafherden, etwa durch Zäune und Schutzhunde. Schäfer sollten für gerissene Schafe Entschädigungszahlungen erhalten. Zudem müsse das Land einen Plan vorlegen, der das Zusammenleben von Mensch und Wolf oder Luchs dauerhaft regele.
Der Nabu-Landesvorsitzende Josef Tumbrinck forderte, den Luchs als jagdbare Art aus dem Landesjagdgesetz zu streichen. Außerdem müsse der Abschuss von streunenden Hunden und Katzen verboten werden. So würde die Gefahr für den Wolf und die kleine Verwandte des Luchses, die Wildkatze, aufgrund von Verwechslung illegal abgeschossen zu werden, deutlich sinken.
Nordrhein-Westfalen gehöre seit Ende 2009 zu den Bundesländern, in denen zumindest lokal und zeitweise mit Wolf und Luchs zu rechnen sei, hieß es. Im Kreis Höxter sei der erste und bisher einzige Wolfnachweis für Nordrhein-Westfalen geführt worden. Zuletzt hätten Luchse hier mehrere Schafen gerissen.
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