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Wer hat diesen Hund gequält?
Quelle: Tierheim Dallau
Wenn ein Mops verliebt ist!Erst wurden seine Avancen abgewiesen, dann wurde «Sammy» auch noch gebissen. Er ist ein Mops-Chihuahua und sollte in einer Hundeschule im lippischen Lage Benehmen lernen. Doch der kleine, acht Monate alte Rüde fühlte sich zu Höherem berufen und machte sich an den 30 Kilo schweren Mischling des Hundetrainers heran. Sammy sprang los und bekam eine rüde Abfuhr: Die Bisswunde musste vom Tierarzt behandelt werden, Kosten: 925,18 Euro. Das Geld wollte Sammys Herrchen von der Hundeschule wiederhaben und bekam in erster Instanz recht. Das Landgericht Detmold hob das Urteil jedoch nun auf und verfügte, die Kosten zu teilen. (Az: LG Detmold 10 S 82/10)
Vor Gericht prallten die Ansichten aufeinander: Der Kläger meinte, der Hundetrainer hätte sämtliche Gefahren für die Welpen auf dem Übungsgelände ausschließen müssen. Darum hätte er seinen eigenen Hund nicht frei herumlaufen lassen dürfen. Der Beklagte wiederum vertrat die Ansicht, sein Hund habe lediglich das sexuell-aggressive Verhalten des Mops-Chihuahuas abgewehrt. Die Berufungskammer fällte jetzt ein salomonisches Urteil: Der Hundetrainer müsse zwar grundsätzlich Schäden abwenden, man dürfe die Anforderungen an die Sorgfalt aber nicht überspannen. Im Streitfall habe es sich «um eine typische Situation zwischen zwei freilaufenden Hunden gehandelt, bei der sich die Unvorhersehbarkeit tierischen Verhaltens auf beiden Seiten verwirklicht» habe, meinten die Richter (Quelle: dpa)
Pfui! Chinese macht Hund nikotinabhängig!Der 23-jährige Zeng Ziguang aus Wuchang in der Provinz Hubei kaufte sich vor sechs Monaten einen Welpen. Am selbenTag begann er , dem Vierbeiner Zigaretten zum Rauchen zu geben. Blackie - so der Name des Tieres - qualmt mittlerweile eine Schachtel am Tag, berichtet die niederländische Nachrichtenseite spitsnieuws.nl. Der Mann habe seinem Hund so lange Zigaretten vorgesetzt, bis dieser abhängig wurde. Dies gelang, indem er seinen Hund nach jeder Zigarette mit Leckereien oder Essen belohnte. Nach einem Monat begann der Vierbeiner ständig zu rauchen. Die Nachbarn von Zeng zeigten sich wenig begeistert und fordern nun eine Bestrafung (Quelle: Dnews)
Kommen Isegrimm & Co bald nach Düsseldorf?Der Naturschutzbund Nabu hat für die Rückkehr von Wolf und Luchs nach Nordrhein-Westfalen geworben. Zugleich forderte Nabu-Präsident Olaf Tschimpke in Höxter Maßnahmen, um die öffentliche Akzeptanz für die «Beutegreifer» zu erhöhen. Dringend erforderlich sei ein besserer Schutz von Schafherden, etwa durch Zäune und Schutzhunde. Schäfer sollten für gerissene Schafe Entschädigungszahlungen erhalten. Zudem müsse das Land einen Plan vorlegen, der das Zusammenleben von Mensch und Wolf oder Luchs dauerhaft regele.
Der Nabu-Landesvorsitzende Josef Tumbrinck forderte, den Luchs als jagdbare Art aus dem Landesjagdgesetz zu streichen. Außerdem müsse der Abschuss von streunenden Hunden und Katzen verboten werden. So würde die Gefahr für den Wolf und die kleine Verwandte des Luchses, die Wildkatze, aufgrund von Verwechslung illegal abgeschossen zu werden, deutlich sinken.
Nordrhein-Westfalen gehöre seit Ende 2009 zu den Bundesländern, in denen zumindest lokal und zeitweise mit Wolf und Luchs zu rechnen sei, hieß es. Im Kreis Höxter sei der erste und bisher einzige Wolfnachweis für Nordrhein-Westfalen geführt worden. Zuletzt hätten Luchse hier mehrere Schafen gerissen.
Auf Rügen geh'n die Hunde baden!Kurtaxe für Hunde wird auf Deutschlands größter Ferieninsel Rügen immer häufiger fällig. Derzeit plant das Ostseebad Göhren die Urlaubsabgabe für „Wuffi". Durch die vielen Urlauberhunde seien die Reinigungskosten deutlich gestiegen, sagte Bürgermeisterin Carola Koos (CDU) am Dienstag. Die Mitarbeiter der Kurverwaltung seien immer häufiger mit der Beseitigung von Hundekot am Strand und im Ort sowie mit der Säuberung von Hundetoiletten beschäftigt. Auch müssten deutlich mehr Tüten gekauft werden. Mit der Hunde-Kurtaxe will Göhren den Nachbargemeinden Binz und Thiessow folgen. In Binz sind pro Tag 50 Cent fällig, in Thiessow ist es ein Euro. (Quelle: dpa)
"Lifedogs" - Die Rettungsspringer von der AdriaSie springen aus Hubschraubern, von Booten oder Jetskis in die kalte Adria um Menschenleben zu retten - die vierbeinigen Rettungsschwimmer aus Italien. Über 300 sogenannte „Lifedogs" sind vor den überfüllten Küsten jeden Sommer im Einsatz und sie stellen mit ihrer Leistungsfähigkeit jeden normalen Rettungsschwimmer in den Schatten. „ Sie schwimmen selbstständig auf in Not geratene Menschen zu, finden instinktiv immer die Stelle, an der man am leichtesten ans Ufer kommt und suchen sich die sicherste Strömung", erzählt Roberto Gasbari. Er arbeitet für die „Italienische Schule zur Ausbildung von Hunden zu Rettungsschwimmern". Vor 20 Jahren wurde sie von Ferrucio Pilengga in der norditalienischen Provinz Bergamo gegründet.
Der erste ausgebildete Hund war sein eigener Neufundländer. Mittlerweile gibt es in Italien Dutzende Ausbildungszentren. Meist gehen Labradore, Golden Retriever und Neufundländer in die 3jährige Lehrzeit, da sie von Natur aus gerne apportieren und schwimmen. Sie müssen mindestens 30 Kilogramm wiegen. Als ausgebildete Rettungsschwimmer unterstützen sie durch ihre Ausdauer auch ihre menschlichen Teamkollegen und erhöhen die Geschwindigkeit mit der die erschöpften Schwimmer gerettet werden. Bei mehr als 3000 Einsätzen jedes Jahr paddeln sie an vorderster Front. Für die Vierbeiner ist das Ganze ein Spiel. Ihnen wird ein Gurt oder eine Boje umgehängt, an der sich der Ertrinkende festhalten kann oder sie ziehen ihn auf einem Rettungsfloß an Land. Der Lohn für die furchtlosen Retter ist eine extra Streicheleinheit und manchmal auch ein Leckerlie. (Quelle: Mail.Online)
Fotos: Cynoclub, Michal Rasovsky, Pierre Landry - fotolia.com/Sönke Tollkühn, Kollage: Thomas Böhm
Hund vor Supermarkt in Münster geklaut - Wer hat Pia gesehen?Als aktuellem Anlass warnt die Tierschutzorganisation TASSO e.V. erneut davor, keine Hunde unbeaufsichtigt vor einem Supermarkt anzuleinen. Auch nicht für nur kurze Zeit! Am Freitag den 13. August 2010 wurde am Kaufpark Münster in der Geiststraße um zirka 18:00 Uhr ein schwarzer zirka 40 Zentimeter großer Mischling entwendet. Nach dem dreiminütigen Einkauf fanden die Besitzer von Pia vor dem Supermarkt nur noch die Leine vor. Die am Boden zerstörten Tierfreunde haben schon alles unternommen, um den Hund wiederzufinden. Mehr zum Schicksal von Pia unter:
Neuer Wolf in MV gesichtet!
Die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland schreitet nach Informationen der Umweltschutzorganisation WWF weiter voran. Jetzt gelangen in der Lübtheener Heide dank einer WWF-Fotofalle Aufnahmen eines vermutlich männlichen Tieres. "Die Aufnahmen der Fotofalle sind ein weiterer Beweis dafür, dass der Wolf trotz mancher Rückschläge seine alte Heimat Deutschland wiederbesiedelt", freut sich Volker Homes, Leiter WWF Artenschutz. Das Exemplar aus Mecklenburg-Vorpommern hat sein Revier in einem Areal, das heute noch von der Bundeswehr als militärischer Übungsplätze genutzt wird. Seit dem Frühjahr 2010 hat der WWF insgesamt zehn Fotofallen in der Region aufstellen lassen, um den scheuen Wölfen auf die Spur zu kommen.
Zwar gibt es bisher keinen genetischen Nachweis über Herkunft, Alter und Geschlecht des Tieres doch der Wildbiologe Norman Stier, zuständig für die Koordinierung des Wolfsmonitorings in Mecklenburg-Vorpommern, ist sich sicher, dass der Wolf schon etwas länger in dem Gebiet unterwegs ist. "Wir finden bereits seit März 2008 immer wieder die gleichen Spurmaße. Trotzdem ist jeder Fotobeweis ein besonderes Highlight", erklärt Stier. Die Fotofallen werden per Bewegungsmelder ausgelöst und produzieren, sobald sich ein Tier vor der Linse bewegt, eine digitale Fotoaufnahme.
Außer in der Lübtheener Heide gibt es in Mecklenburg-Vorpommern nach Auskunft des zuständigen Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie in Güstrow auch in der Ueckermünder Heide ein nachgewiesenes Exemplar. Außerdem liegen einige "Verdachtsmomente" vor, nach denen die Anwesenheit eines zweiten Wolfes möglich sein könnte. Deutschlandweit gibt es nach Schätzung des WWF zwischen 50 und 60 Wölfe. Ein Großteil davon lebt in der sächsischen Lausitz. Aber auch aus anderen Regionen, wie etwa Hessen oder Bayern, werden immer wieder Sichtungen gemeldet.
Ursprünglich war der Wolf unter den Großsäugern das Tier mit der größten weltweiten Verbreitung. Er bevölkerte die gesamte nördliche Halbkugel nördlich des 15. Breitengrades (inklusive Mexiko, Nordafrika, Arabien und Indien). Gnadenlose Verfolgung und Lebensraumzerstörung haben dazu geführt, dass der Wolf in Westeuropa und selbst in Skandinavien in der Mitte des 19. Jahrhunderts weitgehend ausgerottet war. Allerdings schickt sich Canis lupus seit mehr als 20 Jahren wieder an, aus Süden und Osten kommend, seine alten Verbreitungsgebiete wieder zu besiedeln.
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