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Ein wichtiges Ereignis
Am 28. September ist Welttollwuttag! Schon seit 1991 engagieren sich die Tierärzte ohne Grenzen in zahlreichen Hilfsprojekten in Kenia, im Sudan und in Somalia für Menschen, deren Leben von der Nutztierhaltung abhängig ist.
Im Narok Distrikt in Kenia waren im Jahr 2006 nicht nur Hunde und Nutztiere von der Tollwut betroffen, sondern auch Viehhirten wurden häufig infiziert. Der Afrikanische Wildhund war in dieser Zeit vor dem Aussterben bedroht.
Für die Menschen im Narok Distrikt in der Massai Mara sind ihre Hunde überlebenswichtig. Sie hüten das Vieh und beschützen die Herden gegen Löwen und andere Raubtiere. Sie sind es aber auch, die die Tollwut übertragen. Wird ein Mensch von einem infizierten Hund gebissen, kostet seine medizinische Versorgung rund 30 Euro. Die Impfung für den Hund ist mit 1 Euro die einfachste und kostengünstigste Methode, um die Seuche einzudämmen. Gleichzeitig spielt die Aufklärung der Menschen über die Ansteckungsmöglichkeiten und die Vorbeugung der Krankheit in den Projekten der Tierärzte eine große Rolle.
Seit 2006 wurden in diesem Distrikt jährlich mehr als 10.000 Hunde von speziell ausgebildeten Tiergesundheitshelfern geimpft. Innerhalb von nur vier Jahren sind über 70% der Haushunde immunisiert. Heute gibt es kaum noch gemeldete Tollwutfälle und auch der Bestand der Wildhunde erholt sich langsam.
Weltweit sterben jedes Jahr noch rund 55.000 Menschen an Tollwut. In Kenia gibt es landesweit jährlich noch circa 600 gemeldete Todesfälle. (Quelle: dpa)
Foto: adam-fotolia.com
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