Hunde im Tierheim. Hoffentlich nicht für immerEin Happy End für viele Tiere

Da kam Freude auf! In nur drei Tagen nach dem Fest konnten vom Tierheim 109 Schützlinge an ein neues Zuhause vermittelt werden. „Offensichtlich wurde unser Appell erhört", sagte Sprecher Marcel Gäding am Donnerstag zu der hohen Abnahmequote. Zum Fest war die Stimmung noch gedrückt, nachdem zehn hilflose Tiere einfach ausgesetzt worden waren.  In den Tagen danach sahen sich, motiviert durch viele Medienberichte  mehrere hundert Tierfreunde in Europas größtem Tierheim um. Alleine 19 Hunde fanden neue Besitzer.
Glück hatte auch der Spitz-Terrier-Mix, der in einer Kiste in einer S-Bahn in Berlin-Mitte ausgesetzt wurde. Auch der Weimaraner- Doggen-Mix, der am Gesundbrunnen im Stadtteil Wedding gefunden wurde, hat schnell eine Familie gefunden. Der Schäferhund-Mischlings-Welpe, der in der Griechischen Allee in Treptow aufgegriffen wurde, verbringt nun den Jahreswechsel bei tierlieben Berlinern.
Aber die Arbeit der engagierten Tierheim-Pfleger reißt nicht ab: Einen Tag nach Weihnachten wurde ein junger Jack-Russel- Terrier aufgenommen, der am Ostbahnhof in Friedrichshain bei klirrender Kälte ausgesetzt wurde. Es ist zu vermuten, dass das wenige Monate alte Tier ein ungeliebtes Weihnachtsgeschenk war. In einem Waldstück nahe dem Tierheim in Falkenberg wurde zudem am Dienstag eine sieben Jahre alte englische Bulldogge gefunden. „Vor allem die derzeit tiefen Temperaturen von bis zu 18 Grad minus können für Tiere tödlich sein, wenn diese schutzlos ausgesetzt werden", sagte Gäding. (Quelle: Berliner Morgenpost/ Tierschutzverein