Passt gut auf - der HovawartHovawart - Der wuschelige Wachdienst

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Ida ist völlig cool. Sie lässt sich von niemanden einschüchtern, schon gar nicht von Kamelen. Diese riesigen Tiere sind schließlich ihre Schafe und als erwachsene Hovawart-Dame ist es ihre Aufgabe, die Trampeltiere jeden Morgen auf die Weide zu treiben, damit sie dort unter ihrer Aufsicht in Ruhe grasen können. Wehe, ein Fremder wagt sich zu nahe an die Tiere ran. Der wird sofort gestellt und freundlich aber bestimmt wieder nach Hause geschickt. Ida gehört zum Fleckschnupphof im Löwenberger Land (Brandenburg). Wenn sie nicht gerade als Kameltreiberin arbeitet, wacht sie über den ganzen Hof. Das ist auch die ihr angeborene Aufgabe. Und wenn Ida ihre Rundgänge über den Hof macht, entgeht ihr nichts.


Aber lassen wir Frauchen doch selber sprechen:
Ida bei der Arbeit - die Kamele sind ihre Schafe


Ida - mit bürgerlichem Namen Odine vom Scharmützelck - ist eine blonde Hovawarthündin, die - ihrem Rasseursprung entsprechend - als Wachhund auf einem alten Bauerhof arbeitet. Ständig sucht sie sich selber Arbeit. Eine Ihrer Leidenschaften ist das Treiben. Zu ihren wichtigsten Tätigkeiten neben dem Wachen gehört das auf die Koppel- und Heimtreiben von Kamelen, Schafen, Ziegen und Schweinen. Nimmt wieder einmal eine unserer drei Hofkatzen im Meerschweinchengehege Platz und mustert die Jungtiere, so ist es Idas Job, die Samtpfoten zu erziehen und von dort zu vertreiben. Das klappt prima, obwohl Ida und die Katzen eigentlich dick befreundet sind. Wenn unsere Zwerg-Berg-Ziege Eva, die auf Grund ihrer Kletterkünste hinter keinem Zaun zu halten ist, sich wie so oft heimlich an den Blumenknospen zu schaffen macht, dann flitzt Ida los und schickt die Ziege schnell nach Hause. Oft wird Idas Helfersyndrom anstrengend: z.B. will sie die Pferde wie wir Menschen führen und beißt dazu in den Führstrick des Pferdes und läuft los. Oder beim Longieren will sie die treibende Hilfe der Peitsche ersetzen und rast auf dem Zirkel hinter dem Pferd her. Nicht selten muss man ihr das Helfen verbieten, allerdings versuchen wir ihr soviel Arbeit wie möglich zu geben bzw. zu erlauben. Völlig unproblematisch bleibt Ida alleine auf dem Hof und wacht, während wir außerhalb des Hofes unterwegs sind. Dabei können alle Türen und Tore offenstehen: Ida bleibt auf dem Hof in ihrem Revier. Generell ist Ida ein Hund, den man alleine lassen kann, ohne dass sie darunter leidet. Sind die Chefs, in deren Wohnung sie wohnt, zwei Tage nicht da, übernimmt Ida wortlos den vakanten Posten und schläft folgerichtig auf den hohen Positionen wie Bett und Sofa. Ein kleines Meckern bei Rückkehr der Alphatiere - und ohne Murren gibt sie die Plätze wieder zurück. Ida hat ein großes Herz und ein unglaubliches Personengedächtnis. Menschen, die sie nur als Welpen sah, erkennt sie noch nach langer Zeit und begrüßt sie freudig. Fremde Hofgäste, die Ida bellend am Tor meldet, werden - sobald sie von einem ranghöheren Rudelmitglied begrüßt und auf den Hof gelassen wurden - freundlich und als vorübergehende Familienmitglieder behandelt. Nicht ausgeprägt ist der Jagdtrieb. Auch Schwimmen und Wasser mag sie eher weniger. Ida ist ein absolut instinktsicherer Hund: Souverän zieht sie ihre Welpen auf. Gegenüber Menschen verhält sie sich der jeweiligen Situation entsprechend immer absolut korrekt und angemessen: Ihre Lieblingsmenschen begrüßt sie immer sehr stürmisch. Das ändert sich sofort, wenn z.B. ein Säugling dabei ist: Vorsichtig und zurückhaltend fragt Ida an, ob sie sich nähern darf. Sobald das Baby nicht dabei ist, tollt sie wieder wie verrückt. Aus Futterneid nascht Ida auch mal aus der Haferschüssel der Pferde, klaut den Meerschweinchen die Mohrrübe, den Katzen die Mäuse und den Hühnern die Krumen. Bei Gästen und Bewohnern des Hofes ist Ida der absolute Liebling und ein kleiner Star - auch wenn durch die vielen anderen Hoftiere die Konkurrenz sehr groß ist.


Ein Hovwart in klein, ein munterer GeselleKurz vor Weihnachten hat Ida Frauchen dann doch noch überrascht. Mit elf süßen kleine Hovawartchens. Anlass für Tausend Tölen, der Hovaward-Expertin Frau Heidecke, 45, ein paar Fragen über diese wunderbare Hunderasse zu stellen:


1. Seit wann werden Hovawart gezüchtet? Wo liegt der Ursprung der Rasse? Was wurde zuchthistorisch verändert?


Derbe Bauernhunde als „hovawart"/ „hovewart" (Mittelhochdeutsch: hova = der Hof und wart = der Wächter, also der Hofwächter) oder auch unter den Benennungen Hovawarth, Hofwart oder Hofward, wurden schon in Schriften des Mittelalters wie dem Sachsenspiegel oder dem Schwabenspiegel erwähnt, jedoch ohne Beschreibung des Aussehens. Als Hovawart wurden bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts auch Hofhunde allgemein bezeichnet. Erst Ende des 19. Jahrhunderts wird als Hovawarth ein Haus- oder Hofhund beschrieben, der im Aussehen dem heutigen Rassestandard des Hovawarts entspricht. Das Einsatzgebiet dieser Hunde war hauptsächlich das Bewachen des Hofes, aber auch als Zughund fand er Verwendung. Als nun Anfang des 20. Jahrhunderts Kurt Friedrich König und sein Vater Bertram König nach „überlegsamen Hunden", d.h. Hunden mit der Fähigkeit zu situationsgerechtem Handeln suchten, stießen sie immer wieder auf diese starkknochigen, lang- oder zotthaarigen Hunde mit Hängeohren. Die nach dem Ersten Weltkrieg aufkommende Sitte, Schutzhunde durch Dressur und Schutzdienst auszubilden, widersprach den Erkenntnissen, die König mit seinen Hunden gemacht hatte, und so kam er im Jahr 1922 auf die Idee, aus diesen Restbeständen eines örtlich vorhandenen, vermeintlich aus dem Mittelalter stammenden „typischen" Bauernhunds, den Hovawart, zunächst als Zuchtversuch und später in Reinzucht als Rasse zu züchten.
Er kreuzte Neufundländer, Leonberger, Deutsche Schäferhunde und den Kuvasz mit ein, um einen Hund zu erhalten, der vom Äußeren langhaarig und hängeohrig seinen Hunden glich und vom Wesen her ein natürlicher Schutzhund ist; dass er auch einen afrikanischen Wildhund mit einkreuzte, gehört möglicherweise in den Bereich der Legenden.
Sein Zuchtziel lag weniger im äußeren Erscheinungsbild der Hunde, sondern mehr in der umfassenden Eignung als "Hof-wart" - als unbestechlicher Wächter für Hof und Habe. Die Hunde sollten ruhig und ausgeglichen sein, über ein hohes Maß an Selbständigkeit verfügen, um Gefahren für den Hof sicher zu erkennen und Fremde anzukündigen, aber erst in letzter Not selbst einzugreifen. Sie sollten wenig Jagdinstinkt besitzen, ihrer Familie treu ergeben und insgesamt menschenfreundlich sein. Diese Eigenschaften sollten Hovawarte nicht durch Erziehung und Ausbildung erlangen, sondern von Geburt an in sich tragen.
Der Hovawart wurde 1937 als eigenständige Rasse und im Jahre 1964 als Gebrauchshund anerkannt.
Besonders durch die Teilung Deutschlands bis 1989 gab es zwei isolierte Populationen. Der westdeutsche Hovawart schob etwas in Richtung leichterer sportlicher Begleit- und Gebrauchshund mit etwas mehr Jagdtrieb. Der Hovawart wurde mehr und mehr zum Gebrauchshund, der leicht erziehbar und untertänig sein sollte, verbunden mit dem dafür notwendigen starken Beutetrieb. Unter anderem durch diese vorrangig sportliche Ausrichtung der Zucht wurde der Hovawart immer schlanker, leichter und nervöser. Der Ostdeutsche blieb ursprünglicher: Kräftig, wetterfest, ruhig und gelassen, unbestechlich wenig Jagdtrieb und mit der stark ausgeprägten angeboren Fähigkeit zu selbstentschiedenen situationsgerechtem Handeln.

Der Hovawart ist eine seit 1964 vom VDH anerkannte Rasse. Drei Hovawartzuchtverbände sind Mitglied der RZV, der HZD und der HC.
Erst 2003 gründete sich die SZG-Hovawart e.V. Er hat zum Ziel, den ursprünglichen, also wetterfesten derben und ruhigen Hovawart zu erhalten.Ida kurz nach der Geburt ihrer Welpen


2. Was sind die Zuchtstandards? Beschreiben Sie bitte das Erscheinungsbild der Rasse


Der Hovawart ist ein kraftvoller, mittelgroßer, leicht gestreckter, langhaariger Gebrauchshund. Die Geschlechtsunterschiede sind vor allem an Kopfform und Körperbau deutlich erkennbar.
Rüde sind 63-70 und Hündinnen 58-65 Zentimeter hoch.
Haarkleid: Das kräftige Langhaar ist leicht gewellt und anliegend, mit wenig Unterwolle. Es ist länger an der Brust, am Bauch, der Rückseite der Vorderläufe, an der Rückseite der Oberschenkel und der Rute. Am Kopf, an der Vorderseite der Vorderläufe und der Vorderseite der Hinterläufe ist das Haar kurz. Das Haarkleid ist geschlossen.
FARBE: Den Hovawart gibt es in drei Farbschlägen: Schwarzmarken, schwarz und blond.
a) Schwarzmarken: Das Haarkleid ist schwarz und glänzend, die Farbe der Markenzeichnung mittelblond. Am Kopf beginnt die Zeichnung unterhalb des Nasenrückens und reicht um die Lefzenwinkel herum bis in die Kehlmarke. Die punktförmigen Abzeichen über den Augen sind deutlich sichtbar. Die Brustmarke besteht aus zwei nebeneinanderliegenden Flecken, die miteinander verbunden sein können. An den Vorderläufen reichen die Marken, von der Seite gesehen, von den Zehen bis etwa zum Vordermittelfuß und laufen auf der Hinterseite in Höhe der Ellenbogen aus. An den Hinterläufen ist, von der Seite gesehen, die Markenzeichnung unterhalb des Sprunggelenkes als breiter Streifen, oberhalb des Sprunggelenkes nur noch als schmaler Streifen sichtbar, der auf der Vorderseite der Hinterläufe bis in die Höhe der Bauchdecke reicht. Auch unterhalb des Rutenansatzes ist eine Markenzeichnung vorhanden. Die Zeichnung ist in allen Bereichen klar abgegrenzt. Einzelne kleine weiße Flecken an der Brust sowie einzelne weiße Haare an Zehen und Rutenspitze sind zulässig. Die Pigmentierung an Lidern, Lefzen und Ballen ist schwarz.
b) Schwarz: Das Haarkleid ist schwarz und glänzend. Einzelne kleine weiße Flecken an der Brust sowie einzelne weiße Haare an Zehen und Rutenspitze sind zulässig. Die Pigmentierung an Lidern, Lefzen und Ballen ist schwarz.
c) Blond: Das Haarkleid ist mittelblond, glänzend, und wird zum Bauch hin sowie an den Läufen heller. Einzelne kleine weiße Flecken an der Brust sowie einzelne weiße Haare an Zehen und Rutenspitze sind zulässig. Die Pigmentierung an Lidern, Lefzen und Ballen ist schwarz.

3. Beschreiben Sie das Wesen, den Charakter eines Hovawart

Der Hovawart ist ein anerkannter Gebrauchshund zu vielseitiger Verwendung. Von der Veranlagung her ausgeglichen und gutartig, besitzt er Schutztrieb, Kampftrieb, Selbstsicherheit und Belastbarkeit, mittleres Temperament und eine sehr gute Nasenveranlagung. Seine harmonisch abgestimmten körperlichen Verhältnisse und eine besondere Bindung an seine Familie machen ihn insbesondere zu einem hervorragenden Begleit-, Wach-, Schutz-, Rettungs- und Fährtenhund.


4. Wie alt kann ein Hovawart werden?


12 bis 14 Jahre


5. Für welchen Hundehalter ist ein Hovawart geeignet?


Ganz besonders für Menschen, die viel zu Hause unter freiem Himmel arbeiten, z. B. für den klassischen Bauern oder den Betreiber eines Reiterhofes, einer Baumschule oder ähnliches.
Ansonsten für Menschen die tagsüber nicht zu Hause sind, aber Haus und Garten haben, die vom Hovi derweil bewacht werden. Gleichzeitig für Menschen, die einen selbstständigen treuen Wächter von Familie und Gut suchen.


6. Welche Voraussetzungen müssen für die Haltung eines Hovawart vorhanden sein?


Ein hundeerfahrener bzw. weiterbildungswilliger Mensch und mindestens ein Haus mit Garten.


Schön und kräftig ist der Hovawart7. Was mag der Hovawart, was mag er nicht?


Der Hovi mag sein Rudel, egal ob Mensch, Katze oder Meerschwein. Er liebt die Arbeit und will immer helfen. Wasser und Baden mag er in der Regel nicht.


8. Eignet sich der Hovawart auch für „Anfänger"? Wenn ja, warum, wenn nein, warum nicht.


Der Hovi zählt zu den selbstständigen, erwachsenen Rassen. Er musste traditionell viel alleine arbeiten und folglich selber entscheiden, was zu tun ist. Das macht seine Erziehung teilweise nicht ganz so einfach wie bei anderen Rassen, weshalb er kein klassischer Anfängerhund ist.


9. Wie macht sich ein Hovawart als Familienhund, wie verhält er sich gegenüber Kindern?


Der Hovi ist ein toller Familienhund, er beschützt seine Menschen und deren Hab und Gut. Instinktsicher ist er gegenüber Kleinkindern besonders vorsichtig.


10. Ist der Hovawart auch für die Stadt, für enge bzw. normale Wohnverhältnisse geeignet?


Nein, leider nicht. Ein Hovi will arbeiten, also wachen. Das ist ihm in einer Stadtwohnung leider nicht möglich.


11. Wie viel Zeit (Auslauf, Training) nimmt ein Hovawart am Tag in Anspruch?


Wenn der Hovi bei seinem Besitzer einen Job hat, wie z.B. das Bewachen von Haus und Garten, dann ist er schon recht zufrieden. Trotzdem liebt er natürlich Spaziergänge und Spiele.


12. Benötigt der Hovawart ein spezielles Futter? Was können Sie für Futter (+ Zusätze) empfehlen?

Nein.


13. Ist der Hovawart sehr pflegeintensiv? Wenn ja, auf was muss man besonders achten?


Nein. Sein Fell muss allerdings ab und an gekämmt werden, da es besonders an den Ohren sonst verfilzen kann.


14. Wie verhält sich der Hovawart gegenüber anderen Hunden?


Normal.


15. Ist der Hovawart eher ein Rudeltier, oder eher ein Einzelgänger? Ist er auch als Zweithund geeignet?


Hovawarte sind natürlich Rudeltiere und als Zweithund geeignet. Wobei hier eher der Name Ersthund zutreffen würde, da der Hovi sehr groß ist. Generell sind Hovawarte sehr selbstständige, erwachsene Hunde. Sie können auch gut mal alleine bleiben, ohne zu leiden.


16. Können Sie einen Hovawart auch in fremde Hände geben (Urlaub, Krankheit), oder ist er sehr Halter bezogen?


Unser Hund ist sehr unproblematisch. Wir können ohne schlechtes Gewissen ohne Hund in den Urlaub fahren. Er trauert nicht und ist hinterher auch nicht beleidigt. Allerdings lassen wir den Hund dabei entweder in seinem normalen Zuhause oder bei einer ihm vertrauten Person.


17. Beschreiben Sie die Besonderheiten der Rasse Hovawart


Unüberzüchtet, gesund, weitgehend HD-frei, erwachsen, ausgeglichen und in sich ruhend, arbeitsliebend.


18. Gibt es bestimmte Krankheiten von der speziell diese Rasse betroffen ist?


Nein, er war nie Modehund und war deshalb nie überzüchtet. Durch konsequente Kontrolle vor Zuchtzulassung der einzelnen Tiere ist er fast HD-frei.


19. Gibt es einen berühmten Hovawart?


Nicht bekannt.


Persönlich:


1. Wie sind Sie zu der Rasse Hovawart gekommen?


Wir leben und arbeiten mit vielen Tieren auf einem großen Brandenburger Bauernhof. Das weitläufige Grundstück ist teilweise ungezäunt. Wir betreiben einen Kamelreitbetrieb und haben immer viele Gäste auf dem Hof. Wir suchten einen Hund, der den Hof bewacht. Er sollte Fremde zuverlässig melden, zu diesen nach einer Begrüßung durch uns Menschen aber freundlich sein. Gleichzeitig sollte er gegenüber Kleinkindern und unseren Kleintieren fürsorglich sein. Außerdem wollten wir eine instinktsichere unüberzüchtete gesunde Hündin mit guten Muttetierreigenschaften. Gleichzeitig suchten wir ein neues anhängliches freundliches liebenswertes Familienmitglied. Und Ida erfüllt unsere vielen Erwartungen ganz vorzüglich!!!


2. Seit wann züchten Sie Hovawart?


Odine vom Scharmützeleck ist unsere erste Hovawarthündin. Wir züchten mit ihr seit 2009.

3. Bitte zählen Sie Ihre Auszeichnungen und Preise auf.


Wir nahem bisher aus Zeitmangel nicht an Ausstellungen teil.


4. Haben Ihre Hunde eine spezielle Ausbildung absolviert? Welche Prüfungen wurden bestanden?


Unsere Hündin arbeitet auf unserem Hof als Wachhund. Ihr Job ist es vorrangig, Fremde zu melden. Wenn wir mit unseren anderen Tieren auf dem Koppeln oder im Gelände unterwegs sind, bleibt Ida zu Hause und sorgt auf unserem großen Hof für Sicherheit. Die Zuchttauglicheitsprüfung hat Ida mit Bravour bestanden, da die Hündin und wir aber einen Job haben, nahmen wir an anderen Prüfungen aus Zeitmangel noch nicht teil.
Die Welpen von ihrem A-Wurf haben allerdings alle beste Ergebnisse bei der Zuchtabnahme und bei der Junghundebeurteilung erzielt.


Ida bei ihrer Meute5. Was mögen Sie an der Rasse Hovawart am liebsten?


Es sind sehr selbstständige, gelassene Hunde, die einen Tag lang problemlos alleine bleiben können. Dabei sind sie trotzdem absolut anhänglich und vertrauensvoll gegenüber ihrem Menschen. Sie sind keine Kläffer und nie zickig. Sie haben keinen Jagttrieb. Sie wachen und hüten bestens, selbst Meerschweinchen oder Hühner werden geschützt, wenn sie zum Rudel dazu gehören. Wer einen Hovawart hat, kann getrost Haus und Hof verlassen, ohne die Türen und Tore zu schließen - der Hovi bewacht alles!


6. Beschreiben Sie ein einmaliges, außergewöhnliches Erlebnis mit Ihrem Hund/ Ihren Hunden


Die beeindruckendsten Situationen mit unserer Hündin sind ihre Welpengeburten. Ihre Instinktsicherheit ist so ausgeprägt, dass sie ihre großen Würfe von zehn bzw. elf Welpen souverän und komplett selbstständig versorgt - vom Abnabeln über das Ablecken bis zum Säugen. Sie tritt bei der Geburt trotz des immer größer werdenden Gewimmels nie auf einen Neugeborenen und schafft es, mit nur neun Zitzen elf Welpen zufrieden zu machen. Je mehr Mitglieder ihres Menschenrudels bei der Geburt anwesend sind, um so besser fühlt sich unsere Hündin. Sie hat hundertprozentiges Vertrauen zu jedem und wir dürfen ihr helfen und eingreifen, ohne dass die Hündin nur ansatzweise nervös oder unruhig wird. So sind die Welpengeburten bei uns eine Art ruhiges großes Fest mit größerem Menschenrudel an der Wurfkiste. Die Hündin genießt dabei sichtlich unsere Aufmerksamkeit und Anteilnahme.

7. Mit wie viel und welchen Hunden züchten Sie (Kurzbeschreibung)?


Wir züchten mit nur einer Hündin, Odine vom Scharmützeleck, Rufname Ida. Wir legen großen Wert auf eine gute Sozialisierung unserer Welpen. Sie kennen nach acht Wochen Lebenszeit viele verschiedene Menschen und Tiere und haben viele verschiedene Umweltreize kennengelernt.


Checkliste (nennen Sie bitte eine Zahl von 1-10, wobei 10 der höchste Level ist
1. Energielevel 6
2. Gelehrigkeit, Gehorsam 5
3. Erforderliche Bewegung 6
4. Verspieltheit 5
5. Verschmustheit 7
6. Umgang mit Fremden 5
7. Umgang mit anderen Haustieren 10
8. Pflegeaufwand (Fell etc.) 2


Unsere Welpen suchen ein neues zu Hause ab Ende Februar 2011.
Schon jetzt können Sie bei Interesse die Welpen besuchen und sich gegebenenfalls in eines der kleinen Kerlchen verlieben. Gern können Sie bei uns ab der vierten Lebenswoche, also in der Prägungs- und der folgenden Sozialisierungsphase Ihren Welpen schon an sich binden.Ein wenig Ruhe hat sich Ida nun wirklich verdient

Vorgeschriebener Festpreis: 850 Euro. Abgegeben werden die Welpen frühestens ab Vollendung der 8. LW, also ab 18 Februar, gerne können die Welpen auch länger bei uns bleiben (z.B. 10 Wochen)
Bis zur 6. Lebenswoche (Zuchtabnahme) kann der neue Besitzer noch selber seinen B-Namen festlegen.


Kontaktdaten:


www.fleckschnupphof.de/hovawarte.html
Gabriele Heidicke
Zwinger vom Fleckschnupphof
Am Dorfanger 12, 16775 Löwenberger Land
Tel. 0177 3019530
Fax 03305 900146
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