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Neues aus der Wissenschaft
Von wegen "dummer Hund"!Unsere vierbeinigen Freunde sind viel schlauer, als wir denken: Einem Border Collie haben amerikanische Psychologen des Wofford College im Staat South Carolina Namen für mehr als 1000 Gegenstände beigebracht. Die Hündin Chaser kann diese Objektbezeichnungen von Befehlen unterscheiden und versteht zudem auch Sammelbegriffe für Kategorien von Gegenständen. Vor sieben Jahren hatte eine Studie des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie Aufsehen erregt. Darin hatten Tierpsychologen dem Border Collie Rico mehr als 200 Wörter gelehrt. Doch Chaser kann noch viel mehr. Sie kannte nach dreijährigem Training die Namen für insgesamt 1022 Spielzeuge. Die Objekte konnte sie sogar zuverlässiger identifizieren als die Wissenschaftler selbst. Und damit war das Vokabular des Hundes lange nicht erschöpft, wie die Forscher betonen.
Zudem konnte der Hund unterscheiden zwischen Namen von Gegenständen und Befehlen. Besonders verblüffend ist, dass Chaser auch die Bedeutung verschiedener Objektkategorien versteht. Sie weiß, dass das Wort „Spielzeug" für alle 1022 Objekte gilt. Die Bezeichnungen „Ball" umfasst dagegen die insgesamt 116 weichen Kugeln, der Terminus „Frisbee" die 26 verschiedenen Wurfscheiben.
Diese Studie zeigt, dass Hunde ebenso wie Kinder ausladende Wortschätze lernen können und dabei verstehen, dass bestimmte Wörter einzelne Gegenstände bezeichnen, während andere Objektkategorien betreffen. Ob auch andere Hunderassen zu solch erstaunlichen Gedächtnisleistungen fähig sind, wissen die Forscher nicht. Sie vermuten, dass die Jahrtausende alte Beziehung zwischen Mensch und Hund die Fähigkeit der Vierbeiner zum Verständnis von Worten geprägt hat. (Quelle: Welt, Foto:Eric Isselee Fotolia.com)
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