Umfrage vom Tierschutzverein und Townster.de


In Pankow gibt es viel Platz für fröhliche HundeArkenberge ist Berlins bestes Hundeauslaufgebiet/

Preisübergabe an Pankows Bezirksbürgermeister


Die Entscheidung ist gefallen: Das Hundeauslaufgebiet Arkenberge in der Schildower Straße im Berliner Bezirk Pankow ist das beste und beliebteste seiner Art in der Hauptstadt. Das ist das Ergebnis einer Internetumfrage, die das Berliner Online-Empfehlungsportal Townster.de und der Tierschutzverein für Berlin gestartet haben. Am Donnerstag wurde der Preis an Pankows Bezirksbürgermeister Matthias Köhne sowie Vertreter der Berliner Forsten übergeben.

Vier Wochen lang konnten Hundebesitzer die 32 Hundeauslaufgebiete Berlins kritisch in Augenschein nehmen und Sterne verteilen für Platz sowie Spielmöglichkeiten, Sauberkeit und Erreichbarkeit. 101 Hundebesitzer hatten sich an der Aktion beteiligt. Das Auslaufgebiet Arkenberge erhielt 4,75 von 5 Sternen und schaffte somit den Sprung auf Platz eins. Auf Platz zwei schaffte es das Hundeauslaufgebiet Hakenfelde in der Schönwalder Straße in Spandau. Es kam auf 4,67 von 5 Sternen. Platz drei geht an das Hundeauslaufgebiet Grunewald mit 4,43 von 5 Sternen.


Doch bei aller Freude über die drei besten Hundeauslaufgebiete: Sechs Flächen erhielten gerade einmal einen von fünf Sternen, fünf kamen auf zwei von fünf Sternen. Und bei fünf Auslaufgebieten reichte es noch für drei von fünf Sternen. Am schlechtesten bewertet wurden die Hundeauslaufgebiete Pablo-Picasso-Straße (Hohenschönhausen), Volkspark Hasenheide (Neukölln) sowie Humboldthain (Wedding). Hier fanden die Hundebesitzer die meisten kritischen Worte. Preisübergabe im Rathaus Pankow: Revierförster Bodo Janitza, Townster.de-Produktmanagerin Karen Michler, TVB-Vorsitzende Antje Backhaus sowie Pankows Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (v.l.n.r.).


Fazit: 12 der 32 Hundeauslaufgebiete wurden als gut bzw. akzeptabel bewertet. Nachholbedarf hat Berlin bei 20 Flächen. Für den Tierschutzverein für Berlin ist klar: Hier muss schnell etwas passieren. „Wir werden den Bezirken und den Forstämtern die Ergebnisse unserer Umfrage zeitnah präsentieren und um Abhilfe bitten", kündigt Wolfgang Apel, der Präsident des Berliner Tierschutzvereins, an. Gleichzeitig wolle der Verein seine Forderung, zusätzliche Auslaufflächen für Hunde zu schaffen, erneuern. „Nur so verhindern wir Konflikte in den stark genutzten innerstädtischen Grünanlagen", so Antje Backhaus, die 1. Vorsitzende des Tierschutzvereins, weiter.