Neue Anlage im Tierheim Berlin

Lichtenbergs Bezirksbürgermeisterin Christina Emmrich (l.) und Antje Backhaus, 1. Vorsitzende des Tierschutzvereins für Berlin, beim symbolischen Angießen des Baumes Tierschutzverein gedenkt seiner verstorbenen Mitglieder künftig im Hain der Erinnerung


Es ist ein Ort der Ruhe und Besinnung, der neue Hain der Erinnerung, der am Sonntag von Lichtenbergs Bezirksmeisterin Christina Emmrich und Antje Backhaus, der 1. Vorsitzenden des Tierschutzvereins für Berlin, eröffnet wurde. Auf dem Hain der Erinnerung wird künftig jenen Tierfreunden gedacht, die Berlins Tiere in Not auch über ihren Tod hinaus unterstützen.

Der ansprechend gestaltete Grünzug entstand auf dem Tierheim-Gelände gleich hinter den Hundehäusern des Tierheims Berlin am Hausvaterweg. Über einen Pflasterweg gelangen Besucher auf eine Anhöhe, auf der sie verweilen und inne halten können. Auf Parkbänken können Tierfreunde über das gesamte Tierheimgelände blicken, den Zugvögeln zuschauen oder das Wolkenspiel bewundern. Die Anhöhe ziert eine gestiftete Skulptur des verstorbenen Künstlers Jürgen Pansow, der ebenfalls ein großer Tierfreund war. Der Hain der Erinnerung ist ein Ort der Stille, des Nachdenkens und der Würdigung: Denn er ist jenen Menschen gewidmet, die Berlins Tiere in ihrem Testament bedacht haben. Der Hain der Erinnerung soll diesen engagierten Tierfreunden ein ehrendes Gedenken bewahren.

Um die Erinnerung an die verstorbenen Tierfreunde lebendig zu halten, wird jedes Jahr zum Gedenken an sie der aktuelle Baum des Jahres gepflanzt. Auf Namenstafeln wird zudem in bleibender Form an die Tierfreunde gedacht.