Sibyl J. Kattengell, Verhaltenstrainerin für HundeAlles, was Sie vorher wissen sollten

Mein erster Hund!



Text: Thomas Böhm/Fotos: Marilla Slominski, Sönke Tollkühn, privat


In Zusammenarbeit mit Sibyl J. Kattengell - Verhaltenstrainerin für Hunde

Natürlich kann man ohne Hund leben - es lohnt sich nur nicht.
(Heinz Rühmann)

Egal, welcher Hund, er bedeutet Spaß und Arbeit Aber lohnt es sich auch für den Hund? Immer wieder werden Vierbeiner ausgesetzt oder im Tierheim abgegeben, weil die Halter überfordert sind oder sich die häusliche bzw. finanzielle Situation verändert hat. Wer ein Hund in sein Herz lassen möchte, sollte sich das vorher lange und genau überlegen. Ein Hund bereitet sehr viel Freude, aber man hat auch viele Pflichten und geht eine große Verantwortung für ein ganzes Hundeleben ein - und das dauert bis zu 15 Jahre. Hunde müssen nicht nur regelmäßig gefüttert, beschäftigt und gepflegt werden, sie machen ab und zu mal Stress und manchmal sogar Ärger. Spontan oder aus reinem Mitleid sollte keiner einen Hund zu sich nehmen, wenn er nicht in der Lage ist, diesen artgerecht zu halten und zu behandeln.

Der Tausend Tölen Ratgeber soll Ihnen mit vielen Tipps und Infos helfen, damit sich das Zusammenleben für Hund und Halter auch wirklich lohnt.


Das DogCoach InstitutVorbereitung

Hunde können den Menschen in vielen Lebenslagen nützen. Sie sind Partner und Spielkameraden für Alleinstehende, sie schützen Haus und Hof und sie helfen behinderten Menschen, den Alltag besser zu bewältigen.
Ein Hund ist zwar ein Geschenk des Himmels, sollte aber niemals verschenkt werden. Ein Hund ist kein Kindersatz und kein Statussymbol.
Bevor Sie sich einen Hund anschaffen, sollten Sie sich und Ihre Familienmitglieder beim Arzt auf mögliche Allergien untersuchen lassen.
Erkundigen Sie sich beim Vermieter, ob die Haltung von Haustieren in Ihrer Wohnung überhaupt erlaubt ist.
Ein Hund braucht nicht nur ausreichend Platz im Haus, er will in Bewegung bleiben - egal ob Dackel oder Dogge. Ein Garten ist kein adäquater Ersatz für den Auslauf. Auch Gassi gehen an der Leine genügt nicht. Um einen Hund artgerecht zu halten, sollte er mindestens 1- 1 ½ Stunden frei laufen, damit er seine Energie verbrauchen und im Umgang mit anderen Hunden Sozialverhalten lernen und üben kann. Die Größe einer Wohnung oder eines Hauses spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass der Hund irgendwo seinen festen Platz hat, an den er sich zurückziehen kann und in Ruhe gelassen wird.

Anabys  HundeverhaltenszentrumTipp: Wenn Sie berufstätig sind, oder aus anderen Gründen nicht viel Zeit haben, oder nicht so beweglich sind: In jeder Großstadt gibt es professionelle Dienstleister, die Ihren Hund ausführen können (ab 15 Euro die Stunde).

Viele Hunde landen im Tierheim, weil die Halter kein Geld mehr habenBedenken Sie, dass sich Ihre finanzielle Situation auch einmal verschlechtern kann - noch nie wurden so viele Hunde in Tierheimen abgegeben wie in Zeiten der Wirtschaftskrise - rechnen Sie mit mindestens 50 Euro im Monat für Futter, Zubehör und Arztkosten (Impfungen, Medikamente, 1. Hilfe). Sollten Sie in einen finanziellen Engpass geraten, gibt es vorübergehend Hilfe z. B. bei der Berliner Tiertafel
(www.berliner-tiertafel.de).

Klären Sie im Vorfeld, ob jemand in der Familie, im Bekanntenkreis, aus der Nachbarschaft oder dem Freundeskreis einspringen kann und will, wenn Sie in den Urlaub fahren oder krank werden.
Tipp: Nehmen Sie professionelle Hilfe von Tierpensionsbetreibern oder Betreuern an.


Kleine Hunde, große Hunde

Welpen sind süß, aber erfordern viel Zeit, Geduld und Erfahrung. Wer zu den älteren Semestern zählt, sollte sich die Anschaffung eines jungen Hundes gut überlegen. Auch im Alter sollte man in der Lage sein, dem jungen Vierbeiner genügend Auslauf zu verschaffen bzw. über die finanziellen Mittel verfügen, um einen Auslaufdienst zu bezahlen. Für „Anfänger" sind ältere Tiere unter Umständen einfacher zu händeln. Sie sind in der Regel erzogen und kennen die Grundbefehle. Sie haben die Pubertät, die Sturm- und Drangphase hinter sich, müssen sich nicht mehr mit anderen Hunden messen, oder die Rangordnung zu Hause austesten. In der Regel sind sie im Wesen gefestigter. Bei älteren Hunden sind Verhalten und Charakter einfacher zu erkennen. So kann man schneller beurteilen, ob der Hund zu einem passt, oder nicht.
Die Tierheime sind überfüllt, hier hofft immer ein Hund auf ein neues Zuhause. Lassen Sie sich von den Tierpflegern vor Ort beraten, nehmen Sie sich genügend Zeit. Eine Entscheidung sollte nicht zurückgenommen werden. Denken Sie daran, dass bei Tierheimhunden eine Schutzgebühr fällig wird (ab 150 Euro aufwärts).
Entscheiden Sie sich für einen Welpen, so können Sie sich auf schlaflose Nächte freuen. In den ersten Wochen (manchmal Monaten) muss der Kleine alle zwei Stunden raus (direkt nach der Fütterung), bis er stubenrein ist. Wenn Sie einen Garten haben, sichern sie ihn mit einem Zaun. Da Welpen noch keine Treppen laufen dürfen (zu weiche Knochen), heißt es für Sie schleppen, schleppen, schleppen. Vorsicht mit Steckdosen und Stromkabel. Legen Sie ausreichend Spielzeug zum Knabbern aus, damit er beim Zahnwechsel sein Kauverlangen befriedigen kann.

Buchtipp: „Die Hundeschule-Was ein Welpe lernen muss" von Petra Krivy (Mller Rschlikon Verlag, 9,95 Euro), „Welpen: Richtig halten und erziehen" von Perdita Lübbe-Schauermann (Kosmos Verlag, 9,95 Euro)

Egal, wie groß oder klein ein Hund ist, die Arbeit bleibt die gleicheDackel oder Dogge

Jede Rasse hat ihre individuelle Charaktereigenschaft. Man unterscheidet grob in Jagdhunde (Beagle, Münsterländer, Deutsche Bracke), Hüte- bzw. Herdenschutzhunde ( Kangal, Deutscher Schäferhund, Border Collie) und Gesellschaftshunde ( Pudel, französische Bulldogge, Mops). Überlegen Sie sich vor dem Kauf genau, in welche Richtung es gehen soll. Ein unterbeschäftigter Border Collie kann zu einem ernsten Problem werden. Ein Jagdhund an der Leine ist von älteren Menschen schwer zu halten und wer viel Besuch bekommt, sollte nicht unbedingt einen Kangal an die Tür stellen.

Tipp: Viele Hundeexperten bieten einen speziellen Service zum Thema Hundekauf an, beraten und begleiten Sie.


Buch-Tipp: „Der große Kosmos Hundeführer „(438 Hunderassen) von Eva-Maria Krämer (26,90 Euro), „Charakterhunde" von Katharina von der Leyen (BLV Buchverlag, 5,99 Euro)





Kauf

Rassehunde sind teuerInformieren Sie sich bei anerkannten Verbänden (z.B. VDH) über Züchter. Es gibt natürlich auch seriöse Züchter, die keinem Verband angehören. Recherchieren Sie deshalb sorgfältig. Lassen Sie sich die Züchterpapiere, Stammbaum, Kennzeichnung, Tätowierungen, Impfpässe und Entwurmungspapiere zeigen. Schauen Sie sich die Umgebung genau an, in der die Welpen leben.
Achten Sie darauf, dass der Verkäufer nicht mehr als eine Rasse und einen Wurf pro Jahr züchtet. Lassen Sie sich die Elterntiere zeigen - die ersten acht Wochen sollten die Welpen bei der Mutter verbringen! Untersuchen Sie die Welpen. Sind sie vital? Ist ihr Fell gepflegt? Ein guter Züchter erkundigt sich auch nach Ihnen und Ihren wohnlichen Verhältnissen.Wer ist hier der RudelführerDer Preis für reinrassige Hunde ist nach oben hin offen. Rechnen Sie mit mindestens 500 Euro.
Tipp: Kaufen Sie niemals ein Hund „im Vorübergehen" oder weil auf der Straße an Ihr Mitleid appelliert wird. Diese Welpen kommen meist aus schlimmsten Verhältnissen. Sie sind oft todkrank und das Geld, das Sie hier „sparen", landet direkt beim nächsten Tierarzt, der oft genug den Kampf um das kleine Hundeleben verliert. Mit jedem Kauf unterstützen Sie den illegalen Welpenhandel und das Leid der Hündinnen, die zu reinen Gebärmaschinen gemacht werden.
Übrigens: Mischlinge sind mindestens so „schön" wie reinrassige Hunde und genauso liebenswert.
Ob Sie sich für einen Rüden oder eine Hündin entscheiden, spielt keine so große Rolle. Es gibt „sanfte Kerle" und „dreiste Weiber". Auch im sozialen Umgang mit anderen Hunden haben beide Geschlechter ihre typischen Eigenarten, auf die man eingehen muss.

 

Welpen sind süß, aber benötigen viel Zeit, Geduld und Aufmerksamkeit

Kostenfaktor Hund

Bevor der Hund durch die Haustür hüpft, heißt es fürs frisch gebackene Herrchen und Frauchen erst mal richtig shoppen gehen. Eine Grundausstattung kostet mindestens 150 Euro (nach oben hin natürlich offen). Dazu gehören:
1. Schlafkorb
2. Hundedecke
3. Halsband (besser: Geschirr) und Leine
4. Schleppleine (wichtiges Erziehungswerkzeug)
5. Evtl. Maulkorb für die öffentlichen Verkehrsmittel
6. Leuchthalsband oder Warnweste für dunkle Wintertage
7. Sportgeräte ( z.B. Gummibälle - keine Tennisbälle (nicht gut für die Zähne), Apportierbeutel (eine tolle Erziehungshilfe)
8. Futter- und Trinknapf
9. Wenn Sie ein Auto haben: spezielles Sicherungsgeschirr
10. Pflegeutensilien (Kamm, Bürste) und ein Erste-Hilfe-Set (Zeckenzange, Verbandsmaterial etc.)
Gehen Sie davon aus, dass Ihnen der neue Liebling auf der Tasche liegt, mindestens 50 Euro monatlich für Futter, Pflege, Versicherung und Impfungen müssen Sie schon übrig haben, um einen GESUNDEN Hund durchs Leben zu bringen. Vorsichtshalber sollte man darüber hinaus aber noch einmal 50 Euro auf die hohe Kante legen. Wenn Ihr Hund erkrankt oder verletzt ist, kommen ganz schnell mal 200 Euro Arztkosten auf Sie zu.

Eine Haftpflichtversicherung ist wie der Name schon sagt Pflicht (ab 35,00 Euro Jahresbeitrag). Vergleichen Sie die Angebote, einige Versicherer bieten Komplett-Pakete mit einer Hundekrankenversicherung bzw. Hunde-OP-Versicherung an. Bitte, die Bedingungen genau durchlesen! Zu guter Letzt nicht zu vergessen: Die Hundesteuer, in Berlin sind das 120 Euro im Jahr. Bestimmte Rassen können teurer werden.

Erziehung und Training


Gutes Training ist wichtig, auch in der HundestundeSie können und sollten Bei Anubys wird auch Einzeltraining angebotenIhrem Hund Vieles beibringen. Da gibt es unterschiedlichste Methoden. Welche funktioniert, ist abhängig davon, was für ein Typ Sie sind und was für ein Typ Ihr vierbeiniger Hausfreund ist.
Wichtig ist, dass H
und und Halter immer ein Team sind, wobei der Mensch als Rudelführer anerkannt werden muss, sonst funktioniert das Zusammenspiel nicht. Ein Hund darf niemals vermenschlicht werden und muss immer wissen, wo er steht und dass sein „Chef" alles unter Kontrolle hat. Alles andere bedeutet Stress und unter Stress macht nicht nur der Mensch Fehler. Durch konsequentes Verhalten, einer klaren Körpersprache, ebenso klaren Kommandos findet der Hund den ihm zustehenden Platz in der Lebensgemeinschaft. Brutalität, Rumgebrülle und technische Hilfsmittel wie Ferntrainer und Wurfmaschinen sind in der artgerechten Erziehung fehl am Platz.
Ein Rudelführer beweist sich durch ruhige Souveränität.
Grundkommandos wie „Sitz", „Platz", „Bleib", „Nein" „Beifuß" und „Komm" sollte jeder Hund draufhaben. Dabei spielt das Wort überhaupt keine Rolle, es sollte nur immer für dieselbe Aktion verwendet und nicht im Laufe der Zeit gewechselt werden. Kleiner Tipp: Versuchen sie´s doch mal mit Körpersprache. Ein ausgestreckter Arm kann für den Hund aus der Entfernung leichter zu „lesen" sein als wilde „Komm, komm hierher, hieeer" - Rufe. Wichtig: Damit Sie mit Ihrem Hund richtig kommunizieren können, müssen Sie seine wortlose Sprache verstehen. Beobachten Sie ihn genau, in vielen kleinen Details und Gesten drückt er sich verständlich gegenüber seinen Artgenossen aus. So können Sie schon im Vorfeld möglichen „Pöbeleien" unter den Vierbeinern aus dem Wege gehen.
Auch wenn Sie Ihrem Hund die Grundkommandos beigebracht haben, heißt das noch lange nicht, dass er gehorcht, wenn es darauf ankommt. Ein Hund braucht Führung, sonst kann er nicht folgen.


Buch-Tipp: „Hundesprache" von Katharina Schlegl-Kofer (GU-Ratgeber, 7,90 Euro)


Um den Hund früh zu sozialisieren, treffen Sie sich mit anderen Haltern zum gemeinsamen Auslauf. Hundealter und Rasse sind völlig nebensächlich. Achten Sie nur darauf, dass das Treffen kontrolliert abläuft, die Menschen ihre Hunde gut im Griff haben. Beobachten Sie Ihren Hund genau und lassen Sie ihn nicht aus den Augen. Ein vermeintliches Spiel kann schnell umschlagen. Fangen Sie erst mit kleinen Gruppen an, zu viele Hunde können am Anfang stressen. Ältere Hunde sollten dabei sein, sie sind meist wesensfester und können junge Hunde gut „erziehen". Immer für kranke und verletzte Hunde daLassen Sie Ihren Hund Erfahrungen sammeln und nehmen Sie ihn nicht sofort in Schutz, wenn er eventuell von anderen für sein freches Verhalten gerügt wird. Überlassen Sie ihn andererseits nicht mit den Worten „die regeln das schon unter sich" im Stich, wenn er z.B. von mehreren Hunden gemobbt wird. Hier kann rechtzeitiges Eingreifen wichtig sein und das Vertrauen des Hundes in Ihre Führungsrolle stärken. Wichtig bei allen Formen der Auseinandersetzung: bewahren Sie die Ruhe! Hysterisches Geschrei kann die Situation verschlimmern. Oftmals hilft es schon, zügig weiterzugehen.
Mit Anubys unterwegs im GrunewaldTipp: Welpenspielgruppen können hilfreich sein, um den Hund frühzeitig zu sozialisieren. Achten Sie aber darauf, dass die Spielgruppe von einem Profi beaufsichtigt wird, der den Hunden etwas beibringt. Das machen die Kleinen nämlich nicht von alleine. Junge Hunde lernen am besten von den „Erwachsenen". Die können sie viel wirkungsvoller in ihre Schranken weisen und schneller auf Gefahren vorbereiten.


Professionelle Hilfe


Ziehen Sie einen Profi zu Rate, wenn Ihr Hund folgende Verhaltensauffälligkeiten zeigt:
- Er ist aggressiv gegenüber Artgenossen und Menschen
- Er jagt Radfahrer und Jogger
- Er zieht an der Leine
- Er bleibt nicht allein. Er bellt, wenn Sie ihn zurück lasse.
- Er knurrt Familienmitglieder, Freunde oder Bekannte an
- Er läuft immer weg und hört nicht, wenn Sie ihn rufen
- Er springt Sie und andere Leute an
- Er hat Angst vor HundenHunde für alle Felle gibt es in der Assistenzhundeschule -

Er klaut Essen vom Tisch


Probleme können auch auftreten, wenn sich im häuslichen oder familiären Umfeld (Trennung, Umzug, Unfall, Familienzuwachs, Todesfall) etwas entscheidend ändert. Ein Hund reagiert sehr sensibel auf seine Umwelt.
Übrigens: Wer glaubt, durch eine Kastration, Verhaltensprobleme aus der Welt zu schaffen irrt. Bei Rüden können durch die Kastration nur Hypersexualität besonders nach Eintritt der Geschlechtsreife und das Streunen auf der Suche nach heißen Hündinnen verhindert werden. Ein großer Irrtum ist, dass sich durch diese OP der Jagdtrieb verringert, Dominanzprobleme aus der Hundewelt geschaffen werden, territoriale Aggression gedämpft oder die Stubenreinheit verbessert wird. Bei unsicheren Hunden kann sich nach diesem Eingriff eine Angstaggression sogar noch verstärken.


Buch-Tipps: „Hunde erziehen - ganz entspannt. Der Einsteigerkurs" von Christiane Blenski (Kosmos, 19,90 Euro)
Hundeerziehung: „Sozialisierung, Ausbildung, Problemlösung" von Sabine Winkler (Kosmos, 12,95 Euro)
„Hundeschule für jeden Tag" von Katharina Schlegl-Kofler (Gräfe & Kunzer, 20,90 Euro)

Hundeschule, Ausführservice und Hunde-Seniorengruppe

Mit dem Hund unterwegs


Im Straßenverkehr tragen Sie die volle Verantwortung für sich und Ihren Hund. Ein Hund sollte daher an der Straße immer an einer Leine geführt werden. Auch in 30er Zonen! Hunde können die Gefahr, die von Autos oder anderen fahrbaren Vehikeln ausgeht, nicht einschätzen. Verursacht Ihr Hund einen Unfall, werden Sie verkehrsstrafrechtlich zur Verantwortung gezogen. Hunde gelten als Sache und werden leider auch als solche vor dem Gesetzgeber behandelt. Wird Ihr Hund angefahren, haben Sie in der Regel wenig Aussicht auf Schadenersatz oder Schmerzensgeld.
Kleiden Sie Ihren Hund g
Bei Lucky Dog fühlen sich auch Großstadthund wohlut sichtbar mit einem Leuchthalsband und/oder Warnweste.
Achten Sie bei öffentlichen Verkehrsmitteln auf die Beförderungsbedingungen. Hunde, die mit Bus, Bahn, U-Bahn, S-Bahn und Tram in Berlin unterwegs sind, müssen Maulkorb oder Maulschlaufe (kleine Rassen) tragen und kurz angeleint werden (nicht länger als 1 Meter). Das Personal kann die Mitnahme verweigern, wenn Sie gegen die Bedingungen verstoßen. Hunde sind untergeordnet und müssen wie Gepäck gesichert werden. Achten Sie auf Ihre Mitmenschen. Nicht jeder mag Hunde und entsprechend rücksichtsvoll sollten Sie sein.
Wenn Sie sich ein Taxi rufen, sagen Sie vorher, dass Sie einen Hund dabei haben. Es kann sonst passieren, dass das Taxi ohne Sie wieder weg fährt.
Vermeiden Sie Menschenmassen, ersparen Sie Ihrem Hund Shopping-Touren, Großveranstaltungen und Demonstrationen.
Tipp: Einige Dienstleister bitten Tiertaxen und andere spezielle Transportmöglichkeiten an.
Selbstverständlich m
üssen Sie immer ausreichend Plastiktüten oder kleine Müllbeutel dabei haben, um die Hinterlassenschaften Ihres Hundes wegzumachen.
Hunde sollten nicht länger als 6-7 Stunden alleine gelassen werden. In Ausnahmefällen können Sie Freunde, Verwandte oder Nachbarn fragen, ob diese Ihren Hund betreuen können. Wenn Sie regelmäßig Ihren Hund alleine lassen müssen, beauftragen Sie einen professionellen Ausführservice, der sein Gewerbe angemeldet hat. Folgende Kriterien sollten Sie dabei Wahl beachten:
Ein guter Hundeausführservice wird Halter und Hund erst mal mitlaufen lassen und nicht ohne jede Vorkenntnis den Hund abholen.
Training für Mensch und Tier
- ein kompetenter Dogwalker kann über seine Qualifikationen Auskunft geben.
- ein seriöser Ausführservice hat selbstverständlich AGBs und verfügt über eine betriebl
iche Haftpflichtversicherung.
- Ein guter Ausführer ist nicht immer nett, sondern sagt Ihnen die Wahrheit z.B. bei Verhaltens- oder Gewichtsproblemen Ihres Hund
es.
- Die Chemie muss stimmen. Hören Sie auch auf Ihr Gefühl! Jemand kann noch so kompetent sein, die Devise sollte lauten:"Wenn ich ihn nicht mag, bekommt er meinen Hund nicht."

 

Im Urlaub ist der Hund natürlich dabei, oder aber er wird gut  betreutHund und Urlaub

Wenn Sie in den Urlaub fahren, müssen Sie Ihren Hund nicht Zuhause lassen. Immer mehr Hotel, Pensionen und Reiseveranstalter haben spezielle Angebote für Hundefreunde im Programm. Was Sie beachten müssen, wenn Sie mit Ihrem Hund verreisen, können Sie auf http://www.tausend-toelen.de/mehr-stories/3-geschichten/46-urlaub-mit-hund nachlesen.
Können Sie Ihren Hund nicht mitnehmen, bitten Sie Freunde oder Verwandte, in Ihrem Zuhause einzuhüten. Ihr Hund fühlt sich in vertrauter Umgebung wohler.

Finden Sie keinen Hundesitter, bringen Sie Ihren Hund in einer gut geführten Hundepension unter. Seien Sie bei der Auswahl sehr kritisch, damit Ihr Hund nicht leidet. Besichtigen Sie die Pension vorher, auch spontan. Lassen Sie sich die amtstierärztliche Genehmigung für die ordnungsgemäß geführte Pension und die Ausbildungsnachweise der Tierpfleger/innen vorlegen. Ist die Versorgung durch eine/n Tiermediziner/in stets gewährleistet? Bitten Sie um die Adresse. Impfungen, Flohprophylaxe und vorherige Entwurmung sollten Aufnahmebedingung sein. Die Unterkünfte sollten hell, sauber, gut belüftet und ausbruchsicher sein. Gruppenhaltung für sozial verträgliche Hündinnen und kastriertHundetraining, Tierheilpraxis, Verhaltenstherapie u.v.m.e Rüden im Freigehege sollte der Einzelunterbringung immer vorgezogen werden. Ist das verwendete Futter hochwertig und frisch? Können Sie eigenes Futter mitbringen? Ist frisches Wasser im Napf? Wie viel Zeit haben die Betreuer/innen täglich für jedes Tier? Werden die Hunde täglich ausgeführt? Werden Besonderheiten (Diäten, Allergien) berücksichtigt? Sind Name, Charaktereigenschaften des Hundes, die Adresse des Halters und Sondervereinbarungen für das Personal sichtbar an der Tür der Unterkunft angebracht?
Schließen Sie in jedem Fall einen schriftlichen Vertrag mit der Tierpension ab. Hinterlegen Sie Ihre Urlaubsadresse und Telefonnummer sowie alle notwendigen Papiere und Ut
ensilien in der Pension. Notieren Sie besondere Gewohnheiten Ihres Hundes.


Mit einem kurzen Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.
(Louis Armstrong)



Wenn Sie mit Ihrem Hund ein Problem haben...

 


Die richtige Ernährung


Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen. Das ist der Unterschied zwischen Hund und Mensch.
(Mark Twain)


Hunde wollen immer fressen. Das liegt in ihrer Natur. Nach dem Motto „Wer weiß, wann ich wieder was zu futtern kriege, also und hau´ mir jetzt den Wanst voll."
Aber da er in Menschenhand nicht mehr alleinverantwortlich jagt, muss der Hund sich an unsere Regeln und Zeiten gewöhnen. Übergewichtige Hunde werden schneller krank und haben keinen Spaß mehr an Bewegung.
Unbeweglich und fett, so sollte kein Hund werdenGesunde Ernährung statt Würstchenklau
Bis zur 5. Lebenswoche ernährt sich der Welpe ausschließlich von der Muttermilch. Danach wird mit der Zufütterung begonnen. Die Nahrung sollte ausgewogen, bewusst und vielfältig sein. Kleine Hunde bekommen 3-4 Mal am Tag kleine Portionen, junge Hunde sollten nur noch 2-3 Mal am Tag fressen. Bei ausgewachsenen Tieren reicht in der Regel eine Mahlzeit am Tag. Große Rassen sollten jedoch lieber zweimal am Tag kleinere Portionen erhalten, um das Risiko der oft tödlich endenden Magendrehung (beim Herumtollen) zu vermeiden. Deshalb ist die beste Zeit zu füttern nach dem Auslauf.
Für Welpen kann man schon mal was kochen. Damit keine Mangelerscheinungen auftreten, muss darauf geachtet werden, dass genügend Nährstoffe - Proteine, Kohlenhydrate, Fette, Mineralien, Vitamine und Ballaststoffe - zugeführt werden. Rohes Obst und Gemüse kann dazugegeben werden, muss aber vorher püriert werden, da der Hundemagen sonst die Vitamine nicht verwerten kann. Reis und Nudeln liefern zusätzlich Kohlehydrate.
Immer mehr Hundehalter entschließen sich, ihr Tier (wieder) mit rohem Fleisch zu füttern - weil das artgerecht ist (kennt jemand einen Wolf, der vor dem Kochtopf sitzt?). Biologisch artgerechtes rohes Futter (Barf) wird am gründlichsten im Hundemagen verwertet. Das macht sich auch beim Häufchen bemerkbar, denn das ist wesentlich kleiner als nach einer Fütterung aus der Dose. Rohes Schweinefleisch ist tabu, weil dadurch das Aujeszky-Virus übertragen werden kann. Diese Erkrankung verläuft bei Hunden und Katzen tödlich. Innereien wie Leber, Lunge und Niere sollte höchstens einmal im Monat und nicht mit anderem Fleisch gefüttert werden, da es sonst zu Durchfall führen kann. Durch industriell gefertigtes, hochwertiges Futter ist aber auch noch kein Vierbeiner vor die Hunde gegangen. Das Motto lautet: Ausgewogenheit durch Vielfalt.
Getrocknete tierische Produkte wie Ochsenziemer, Schweineohren, Pansen und Hühnerfüße sind nicht nur Appetithäppchen, sondern auch gut für Zähne und Zahnfleisch.
Außerdem tabu sind gekochte Knochen, Weintrauben, Rosinen, Zwiebeln, Avocados und Schokolade. Das alles ist Gift für den Hund.
Tipp: Leckerlis als Trainingshappen und Belohnung gibt es in unzähligen Varianten. Besonders beliebt: Putenstreifen, Wurststücke und Käsehäppchen - dafür tut der Hund fast alles.Hunde für viele spezielle Einsatzgebiete


Buchtipps: „Hunde richtig füttern" von Meyer/Zentek, 9,90 Euro. „Barf" von Swanie Simon, Verlag Drei Hunde Nacht, 5,00 Euro

Die richtige Pflege!


Hunde pflegen sich nicht wie Katzen selber. Besonders bei langhaarigen Vierbeinern wie Bobtails und Neufundländern, bei Pudeln und Drahthaar-Terriern müssen Sie häufig nachhelfen. Gewöhnen Sie schon Ihren Welpen an die Körperpflege. Durch regelmäßiges Kämmen und Bürsten, werden Verfilzungen vermieden, die Parasiten ein ideales Versteck bieten und zu Hautentzündungen führen können. Hunde wälzen sich gerne mal im „Dreck". Trotzdem: den Hund so wenig wie möglich baden, um den natürlichen Säureschutzmantel der Haut nicht zu zerstören. Benutzen Sie rückfettendes Hunde-Shampoos, so wird der natürliche Fettschutz der Haut nicht zerstört.
Normalerweise säubern sich die Ohren von alleine. Wenn Sie mal nachhelfen wollen: Bitte keine Wattestäbchen benutzen, spezielle Ohrentropfen und ein feuchtes Tuch reichen aus. Auch die Krallen nutzen sich meistens beim Laufen von selbst ab. Falls nicht, kann das zu schlimmen Veränderungen führen. In diesem Fall und auch bei Zahnstein und anderen Zahnerkrankungen gehen Sie bitte zum Tierarzt.
Falls Ihnen die regelmäßige Pflege zu anstrengend ist: Ein Hundesalon befindet sich bestimmt in Ihrer Nähe. Hier wird der Vierbeiner professionell und gründlich „geputzt" und bekommt, wenn gewünscht, auch den neuesten Haarschnitt.

Wenn der Hund krank wird


Hier bekommen auch ältere Hunde BeschäftigungEin Hund kommuniziert zwar nicht so wie wir Menschen, aber er kann uns trotzdem mitteilen, wenn er krank ist, wir müssen nur darauf achtenExperte auf vielen Gebieten, was Hunde betrifft. Grundsätzlich: Bei unnatürlichem Verhalten, sollten Sie sofort einen Tierarzt aufsuchen.
Der Hund will bestimmte Gelenke nicht mehr belasten, er vermeidet schnelle Bewegungen, tollt nicht mehr umher, lahmt sogar . Mögliche Ursache
: Arthritis, eine sehr schmerzhafte Angelegenheit, die oft bei älteren Hunden vorkommt.
Der Hund kratzt sich ständig hinter dem Ohr, knabbert am Schwanz oder an anderen Stellen des Körpers herum. Im schlimmsten Fall wird das Fell „löchrig". Mögliche Ursache: Parasiten wie Flöhe, Läuse und Milben. Sofort mit speziellen Shampoos, Tropfen oder Puder bekämpfen. Dabei nicht die Umgebung des Hundes vergessen. Zur Vorbeugung gibt es Tropfen, Sprays oder Halsbänder. Auch Futterallergien können diese Symptome auslösen. Durch eine Ausschluss-Diät können Sie herausfinden, gegen welches Futter Ihr Tier allergisch ist und entsprechend den Futterplan ä
ndern.
Wenn es dem Hund schlecht geht...Der Hund kneift die Augen zu, sie sind rot und tränen. Mögliche Ursachen: Fremdkörper oder eine Bindehautentzündung, Abhilfe gibt es durch Tropfen oder Salben. Sollte sich Eiter bilden, müssen Sie zum Tierarzt gehen, der ein Antibiotikum verschreibt.
Der Hund will nicht mehr lange Strecken laufen, setzt sich ständig hin, spielt nicht mehr und bewegt sich ungelenk. Mögliche Ursache: Hüftgelenksdysplasie (HD)- eine meist genetisch bedingte Fehlbildung der Hüftknochen. Meist wird sie mit dem Deutschen Schäferhund in Verbindung gebracht. Heute sind aber auch viele andere Rassen betroffen. Gesunde Ernährung, das heißt weniger Kohlenhydrate (getreidefreies Futter), weniger Belastung durch Sport und Physiotherapie können eine Verschlimmerung der Krankheit verhindern. In besonders schweren Fällen ist eine OP (künstliche Hüftgelenke) ratsam.
Das Fell Ihres Hundes ist struppig, er zeigt Lähmungserscheinungen und Krämpfe. Häufigste Ursache: Mangelerscheinungen, hervorgerufen durch falsche, einseitige Ernährung. Eine Ernährungsumstellung kann Abhilfe schaffen. Aber auch äußere Parasiten können die Ursache sein.
Ihr Hund hat häufig blutigen Durchfall und erbricht sich. Mögliche Ursache: Parvorirose. Eine Virus-Erkrankung, die den Darm befällt. Er verliert die Funktion Nä
Naturheilkunde wird immer populärer in der Tiermedizinhrstoffe aufzunehmen. Der Hund trocknet aus, durch den Flüssigkeitsverlust verliert er lebenswichtige Mineralien. Die Krankheit ist sehr gefährlich. Schützen Sie Ihren Hund schon im Welpenalter durch eine vorbeugende Impfung.
Tipp: Ihr Hund sollte gegen Staupe, Parvovirose, Tollwut und Hepatitis geimpft werden. Nach der Grundimmunisierung sollten man in regelmäßigen Abständen eine Auffrischungsimpfung durchführen lassen. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Tierarzt.
Die Naturheilkunde erobert sich ihren Platz auch unter Hundehaltern. Gerade bei Störungen im Immunsystem, Hautproblemen oder Allergien kann sie eine Alternative bzw. eine Ergänzung zur klassischen Tiermedizin sein. Wie in der Humanmedizin behandelt die Naturheilkunde bei den Vierbeinern nicht nur Symptome sondern sucht die Ursachen einer Erkrankung. Oft kann eine Entgiftung oder Futterumstellung den Organismus wieder ins Gleichgewicht bringen und so die Selbstheilungskräfte aktivieren. Auch im Bereich der Prophylaxe gegen Flöhe, Zecken und andere Parasiten helfen biologische Mittel auf schonende Art und Weise. Die Therapien reichen inzwischen von der klassischen Homöopathie über Akupunktur, Bachblüten, Schüssler-Salzen bis hin zur Traditionellen chinesischen Medizin. Tiernaturheilpraxen finden Sie in unserem Adressteil

Immer einsatzbereit: die TierambulanzErste Hilfe


Hunde sind genauso verletzlich wie Menschen. Um für den Notfall vorbereitet zu sein, bietet sich ein 1.Hilfe-Set an, dass man in jedem Zubehörladen oder beim Tierarzt kaufen kann ( ab 10 Euro). Folgendes sollte enthalten sein:
Eine Pinzette zum Entfernen von Fremdkörpern wie z.B. Dornen oder Splitter, Zeckenzange, Schere, Plastikspritzen zur Eingabe von Medikamenten, Anubys hat viel für Hunde zu bietenMullbinden, Gazetupfer, Verbandswatte, Heftpflaster, elastische und selbstklebende Binde,
Desinfektionsmittel und Jodtinktur.
Bevor Sie Ihrem Hund helfen können, müssen Sie sich selbst schützen: verletzte oder unter Schock stehende Tiere können schnappen, deshalb keine hektischen Bewegungen machen, ruhig bleiben und dem Hund unter Umständen das Maul zubinden, damit Ihnen nichts passiert.
Die häufigsten Verletzungen sind Schnittwunden, davon sind besonders die Pfoten betroffen. Nach der Reinigung und Desinfektion sollte mit einem sterilen Tuch oder Tupfer vorsichtig Druck ausgeübt werden, bis die Blutung gestillt ist. Reicht das nicht aus, sollte ein Druckverband angelegt werden. An den empfindlichen Pfoten muss dieser mit Watte gepolstert sein, sonst können Blutgefäße abgeschnürt werden.
Hunde können im Sommer leicht einen Hitzschlag erleiden -weniger als 20 Minuten in einem geschlossenen Auto können tödlich sein. Hat Ihr Hund zu viel Sonne abgekommen oder sogar einen Sonnenstich, bringen Sie ihn sofort an einen schattigen, kühlen und gut belüfteten Ort, besprühen sie ihn mit Wasser. Fangen Sie langsam bei den Pfoten an, dann Beine, Bauch und Brust, aber niemals über den Kopf.. Geben Sie ihm nur lauwarmes Wasser zu trinken.
Alternativ können Sie auch feuchte Tücher oder Kühlbeutel verwenden.
Kleine Wunden kann jeder behandeln, aber für den Ernstfall- zum Beispiel bei Vergiftungen- sollte man immer die Telefonnummer vom Tierarzt oder der Tierambulanz (0800-66 88 437)im Handy gespeichert sein.
Tipp: Ruhe bewahren, die Aufregung überträgt sich auf den verletzten Hund. Sichern Sie zuerst die Unfallstelle ab, leinen Sie Ihren Hund an, damit er in Panik nicht davon rennt. Viele Hundeschulen und Tierärzte bieten 1. Hilfe-Kurse an.


Buch-Tipp: „Erste Hilfe für den Hund" von Frank Lausberg (Kosmos Verlag, 11,40 Euro)

Mittlerweile gibt es viele Physiotherapeuten für Hunde, die sich professionell um das Wohlergehen Ihres Vierbeiners kümmern können. Das ist sinnvoll nach Operationen, beim Wiederaufbau von Muskeln und Gelenken und als gesundheitliche Unterstützung bei alten und gebrechlichen Hunden.

Die erste Adresse für TierbestattungenDer Abschied


Du denkst, Hunde kommen nicht in den Himmel. Ich sage dir, sie sind lange vor uns dort.
(Robert Louis Stevenson)

Fast alle Halter überleben ihre Hunde, deshalb gehören zu einer Beziehung zwischen Mensch und Tier auch Abschied und Trauer. Viele Tierhalter wollen nach vielen gemeinsamen Jahren nicht, dass ihr treuer Gefährte als tierisches Abfallprodukt in der Tierkörperbeseitigungsanstalt entsorgt und weiterverarbeitet wird. Deshalb kümmern sich immer mehr Tierbestatter und Betreiber von Tierfriedhöfen um eine würdevolle Beerdigung. Sie übernehmen auch den Transport und helfen bei der Trauerbewältigung.
Nach dem Tierkörperbeseitigungsgesetz darf der Besitzer seinen Vierbeiner im eigenen Garten begraben außer im Vordergarten, am Zaun zur Straße, oder im Wasserschutzgebiet.
Die Bestattung auf einem Tierfriedhof hat ihren Preis. Die Kosten für die Verbrennung reichen von 68 Euro für eine einfache Einäscherung mit anschließender Bestattung im Sammelgrab bis zu 325 Euro für ein Einzelgrab für den großen Hund. Eine Urne kostet zwischen 30 und 250 Euro.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Falls Sie sich mit dem Thema „Hund" intensiver beschäftigen möchten, empfehlen wir Ihnen folgende Bücher der bekanntesten „Hundeexperten".
Erik Zimen „Der Hund: Abstammung, Verhalten - Mensch und Hund (Goldmann, 14 Euro)
Dorit Feddersen-Petersen „Hundepychologie" (Kosmos, 39,90 Euro)
Cesar Millan: „Du bist der Rudelführer" (Goldmann 9,95 Euro)
Günther Bloch: „Der Wolf im Hundepelz" (Kosmos 19,95 Euro)

Alles Wissen, die Gesamtheit aller Fragen und Antworten, ist in den Hunden enthalten.
(Franz Kafka)