
Best of Züchter
Der Kleine mit dem großen Mut
Von Larissa Vogt
2005 habe ich mich dank meinem Rüden Hakim Damokluv meč - tschechisch für "Damokles Schwert" - in die Rasse Prager Rattler (Pražský Krysařík, Übers.: Schöner Prager Hund) verliebt. Ich hatte mich damals bereits gedanklich zur Zucht entschlossen, im darauf folgendem Jahr kam die PR-Hündin Miu dazu. Mit ihr hatte ich mich bewusst für eine Hündin ohne ČMKU-Ahnentafel entschieden, da mein Rüde aufgrund seines exzellenten Pedigree Linienzucht in seinem Stammbaum aufweist. Ich wollte weitere Verwandtschaftsverhältnisse vermeiden. Mius Züchterin Renata Nováková versicherte mir, dass sie in den letzten Generationen keine mit Hakim verwandten ČMKU-Hunde eingekreuzt hatte - sie stand überhaupt dem Verband kritisch gegenüber, dessen Hauptzuchtwart Zuzana Horáková die Züchterin von Hakims Vater Emýlek z Jeřic ist. Insofern war es glaubwürdig, dass keine Verwandtschaft zwischen z Jeřic, Damokluv meč und ihrem verbandslosen Kennel bestand. Ihre Zuchtziele überzeugten mich (als Deutschlehrerin konnte sie gut mit mir kommunizieren) und Mius schöne und unglaublich liebe Mutter Žanetka sowie ihre Kartäuserzucht hatten meine letzten Zweifel ausgeräumt. Miu wuchs in ihren ersten Lebenswochen neben ihren Hundefreunden mit gleichaltrigen Katzenwelpen auf, eine gute Ergänzung für ihre Sozialisation.
2008 trat ich dem ACI e.V. bei und habe im Rahmen der ersten gesamtdeutschen Landesgruppe Prager Rattler im CAR e.V. meinen Zwinger "Preußen Rattler vom Friedrichshain" eintragen und Miu registrieren lassen. Als Berlinerin fand ich diesen Namen für eine Traditionsrasse passend, die ursprünglich als Repräsentationshund in böhmischen Fürstenhöfen und der Prager Burg zu Hause war. Vielleicht hatte auch der alte Fritz einen Pražský Krysařík, wer weiß ... (überliefert ist nur seine Liebe für das italienische Windspiel, das von Physiognomie und Wesen her viele Ähnlichkeiten mit dem edlen Prager Rattler aufweist). 2008 hatte sich aus der Verpaarung der Stammeltern Hakim Damokluv meč x Miu Preußen Rattler vom Friedrichshain prächtiger Nachwuchs eingestellt, der A-Wurf mit Adidas, Asahi, Ariel und Apple. Meine 2009 geborenen Rüden Bela und Blue habe ich zur Nachzucht behalten. Beide haben mittlerweile neben weiteren Titeln das nationale und internationale Championat erlangt und sind nach den strengen Gesundheitsbestimmungen des CAR e.V.-Dachverbandes ACI e.V. als Deckrüden zugelassen. Ich züchte in einem Dissidenz-Verein, da er von den Strukturen des VDH unabhängig ist. Aufgrund der besseren Überschaubarkeit können die im ACI e.V. besonders strengen Zuchtrichtlinien besser durchsetzen kann - ein Vorteil eines kleineren Vereins. Die Anerkennung der Rasse durch den VDH führt neben der selbstverständlich erfreulichen Signalwirkung dazu, dass PR mit Papieren aus diesem Dachverband teilweise teurer verkauft werden. Dies kann die Kommerzialisierung der PR-Zucht vorantreiben.
Im Februar 2011 übernahm ich den 2. Vorsitz im CAR e.V. Das ACI-Motto "Rassehunde sind Kulturgut" fand ich ideal zur meiner PR-Zucht passend, da der Pražský Krysařík im letzten Jahrhundert fast ausgestorben wäre. Erst in den letzten 30 Jahren hat sich durch die intensive Arbeit der Tschechen und in den vergangenen drei bis vier Jahren auch in Deutschland viel getan. In den letzten Jahren ist der Prager Rattler nicht nur in Deutschland unglaublich populär geworden.
Diese Beliebtheit birgt nicht nur Vorteile. PR-Züchter schießen derzeit wie Pilze aus dem Boden ... man bekommt geradezu den Eindruck, jeder 2. neue Halter sei im darauf folgenden Jahr auch Züchter. Die Nachfrage, besonders nach PR mit ausgefallen Farben, ist groß. 2008 wurde auch noch eine Langhaarvariante in den Zuchtstandard aufgenommen. Ich stehe dieser Entwicklung zwiespältig gegenüber. Die Farbausdünnungen blau, isabell und lilac und insbesondere die Farbe merle, sind Gendefekte, die weitere Krankheiten mit sich führen können. Das Erscheinungsbild des Prager Rattler ist mittlerweile kaum noch von dem des Russkiy Toy Dog zu unterscheiden, der zuchthistorisch langhaarig ist, aber heutzutage ebenso in vielen Farben und als Kurzhaar daherkommt. Der Prager Rattler sollte meiner Meinung nach in seiner Ursprünglichkeit erhalten bleiben: Der klassische Prager Rattler hat ein kruzes, glänzendes Fell und ist black & tan mit einem ausgewogenen quadratischen Rahmen und edlem Hals. Viele Halter in spe interessieren sich leider hauptsächlich für seltene Farben oder Haarkleid - Exterieur, Wesen und Gesundheit geraten dadurch ins Hintertreffen. Und viele (Neu-)Züchter orientieren sich am „Markt". Aufgrund dieser oberflächlichen Betrachtungsweise läuft der aktuelle PR-Genpool Gefahr, durch kurzhalsige, rechteckige, ringelrutige und verzwergte oder zu große Deckrüden und Zuchthündinnen mit „richtigen" Farben und Haaren irreparabel geschädigt zu werden. Wie auch für den Basenji gilt beim Prager Rattler: Es wäre traurig, wenn der anhaltende Trend dazu führen würde, dass diese wunderbare Rasse dem Kommerz und der Massenproduktion zum Opfer fiele.
Neben der Zucht von alten und seltenen Hunderassen liegen mir - seit 1985 bin ich überzeugte Vegetarierin - hauptsächlich der Tierschutz und die artgerechte Tierhaltung am Herzen. Aus diesem Grund unterstütze ich eine nichtkommerzielle, kontrollierte und betreute Rassehundzucht. Ich bin seit über 15 Jahren in der Kommunikationsberatung und als Journalistin in Berlin tätig.
1. Seit wann werden Prager Rattler gezüchtet? Wo liegt der Ursprung der Rasse? Was wurde zuchthistorisch verändert?
Der Prager Rattler ist eine bislang nicht von der FCI anerkannte Hunderasse aus Tschechien. Sie wird mit nationalem Standard bei der ČeskoMoravská Kynologická Unie (ČMKU), die das Land in der FCI vertritt, gezüchtet und von dieser der FCI-Gruppe 9 (Gesellschaftshund, Sektion 12: Rattler/Ratiers) zugeordnet. Der Standard wurde am 12. Oktober 1980 veröffentlicht und am 15. November 2008 überarbeitet. Am 2. Juli 2010 erfolgte in Řásná (Tschechische Republik) die Gründung der International Association of Pražský Krysařík (IAPK). Gründungsmitglieder waren Zuchtvereinigungen für den Prager Rattler aus Tschechien, Deutschland, Schweden, Italien, der Schweiz, Russland, Österreich, der Slowakei, China und Japan. Am 9. September 2010 übergaben Mitglieder der IAPK dem Tschechischen Dachverband ČMKU Unterlagen, damit dieser die Anerkennung der Rasse bei der FCI betreiben kann (die Anerkennung von Rassen wird jeweils durch die nationalen Dachverbände betrieben). Seit Februar 2011 wird die Rasse auch im VDH gezüchtet. Ende Juli 2011 stimmt die FCI darüber ab, ob der PR eine vorläufige internationale Anerkennung bekommt.
Es handelt sich um eine sehr alte - die älteste Tschechiens! - Hunderasse vom Pinschertyp aus dem damaligen Königreich Böhmen. Der PR gilt als tschechische Nationalrasse. Seine Existenz wurde schon zu Lebzeiten Karl des Großen (742 bis 814 n. Chr.) belegt. Der PR zierte die Höfe böhmischer Fürsten und Könige und gelangte als Geschenk zu anderen europäischen Herrschern. Aus der Mode gekommen, verbreitete er sich später im einfachen Volk. Sein ausgezeichnet entwickeltes Geruchsvermögen, seine geringe Größe und seine schnelle Bewegung machten die Verwendung bei der Jagd auf Mäuse, Ratten und Wanderratten möglich - der Ursprung von seinem deutschen Namen: Rattler. Der PR durchlief mehrere Perioden vom fast vollständigen Verschwinden bis hin zur Wiederbelebung der Rasse. Theodor Rotter setzte sich intensiv für die Erhaltung ein. Während der 30er Jahre hat er die typvollsten noch existenten PR aufgespürt und mit dem Zuchtaufbau begonnen. Tragischerweise verlor er in den Kriegswirren seine Zuchtunterlagen. 30 Jahre später gelang Dipl. Ing. Findejs im nächsten Anlauf schließlich die Rasseerhaltung des PR.
2. Was sind die Zuchtstandards? Beschreiben Sie bitte das Erscheinungsbild der Rasse
Vom VDH wird sein allgemeines Erscheinungsbild wie folgt beschrieben:
Diese Rasse wird modern als Toy bezeichnet, damit sind sehr kleine, leichte Hunde gemeint. Sein Körperbau ist fast quadratisch und kompakt. Das Fell ist kurz, blank, anliegend und dicht oder halblang mit längerer Befederung auf Ohren, an Beinen und der Rute. Als Farbe wird eine schwarze oder braune Grundfärbung mit Abzeichen in loh bevorzugt. Die lohfarbenen Abzeichen sind oberhalb der Augen, auf den Wangen, an der Brust und eventuell unten am Hals, am Rutenansatz. Je dunkler diese Zeichen sind, desto besser.
Weiter beschreibt die ČMKU: „Andere Farbschläge unterscheiden sich je nach genetischer Anlage durch die Grundfarbe des Körpers, des Nasenschwamms, der Hautderivate, sowie durch die Sättigung der Augen- und Abzeichenpigmente. Allgemein gilt eine sattere Pigmentierung im Rahmen der gegebenen Farbe als Vorzug. Weiße Flecken sind unerwünscht. Ausschließende Merkmale sind ein großes weißes Abzeichen auf der Brust (> 1 cm²) und weiße Abzeichen auf den Gliedmaßen.
Der Kopf ist birnenförmig mit sehr hohen und relativ breit angesetzten Ohren die dreieckig, fest und natürlich aufgerichtet sind. Leicht umgeklappte Ohren werden toleriert, sind aber nicht erwünscht. Die Ohren werden nicht senkrecht, sondern in einem leichten Winkel zur Seite gesetzt getragen.
Ergänzend dazu weitere Angaben (Quellen: Rassestandard ČMKU und Wikipedia):
Größe: Die Widerristhöhe der Rattler liegt zwischen 19 cm und 23 cm (+/-1 cm). Das Verhältnis der Widerristhöhe zur Körperlänge beträgt 1:1,05, bei Hündinnen eventuell größer.
Die Brusttiefe macht 45-50% der Widerristhöhe aus.
Schädelbreite zur Schädellänge: 1:1 bis 1,03
Die Nasenrückenlänge beträgt 1/3 - ½ der Kopflänge.
Die Maße und Proportionen sind als optimale Richtwerte zu betrachten, maßgebend ist immer das Gesamtaussehen des Hundes.
Gewicht: Das Gewicht beträgt optimal um die 2 kg - 2,5 kg
Farbvarianten:
• schwarz mit satten gelben Stellen (black and tan)
• glänzend gelb bis rot
• schokoladebraun mit gelben Zonen
• blau mit gelben Zonen (blue and tan)
• merle.
Der PR wird häufig mit dem Zwergpinscher, mit dem Chihuahua oder dem English Toy Terrier und dem Russkiy Toy Dog verwechselt. Der Prager Rattler zählt zu den kleinsten Hunderassen der Welt. Aber auch hier gilt wie fast überall: bitte nicht ins Extreme abrutschen!
3. Beschreiben Sie das Wesen, den Charakter eines Prager Rattler
Der PR ist ein Hund mit reizendem Gesichtsausdruck und ausgeglichenem Charakter. Er ist temperamentvoll, dabei sehr schnell und wendig, aufmerksam, konzentriert und flink in der Auffassung. Außerdem sehr neugierig, spielfreudig, absolut gutmütig und wirklich unermüdlich. Ein anhängliches und überaus intelligentes Energiebündel, das zu seinem Halter und Familienmitgliedern freundlich und zutraulich und Fremden gegenüber misstrauisch und zurückhaltend ist.
Der PR kommt mir oft wie ein Hybrid aus Katze und Hund vor. Vielleicht liegt das an seiner ursprünglichen Verwendung als Nagetierfänger? Als ich meinen ersten PR-Rüden Hakim 2005 bekommen habe, hatte seine Züchterin Drahomíra Divišová große Angst, dass meine beiden damals 14 und 17 Jahre alten Katzen ihn ernsthaft verletzen könnten. Mein Rüde war zu dem Zeitpunkt, als ich ihn zu mir nahm, schon 6 Monate alt und hatte bis dato keinen Kontakt zu Katzen gehabt. Nach 24 Stunden lagen die drei zusammengerollt im Bett. Mein Rüde hat schnell angefangen, sich nach Katzenart zu putzen. Zu jener Zeit habe ich nur noch darauf gewartet, dass er anfängt zu schnurren.
Während ich diesen Artikel schreibe, liegen meine vier PR gemeinsam auf meinem Schoß - so wie auch meine Katzen meistens gestapelt auf meinen Knien lagen.
Eine weitere Anekdote über das Rattlerwesen: Eines Tages musste ich kurzfristig zu einer dringenden Konferenz und hatte keine andere Möglichkeit, als meine Hunde die dafür erforderlichen 5 Stunden alleine zuhause zu lassen. Dummerweise war meine Hündin läufig, zu meinem Glück - das erkläre ich gleich - aber noch nicht in ihren Stehtagen. Deswegen habe ich die beiden in zwei verschiedene Zimmer gesperrt. Aber ... glücklich vereint standen die beiden schwanzwedelnd hinter der Tür, als ich wieder nach hause kam. Ich konnte es kaum glauben: Mein kleiner PR hatte durch wahrscheinlich stundenlanges Hochspringen die Klinke runtergedrückt! In meinem Zimmer hing ein Bademantel, dessen Ärmel nun säuberlich geschreddert herunterhingen. Ein sichtbarer Ausdruck der geballten Wut seines kleinen Hundeherzens ....
4. Wie alt kann ein Prager Rattler werden?
Ähnlich wie der Zwergpinscher, d.h. ca. 14-15 Jahre. Kleinere Hunderassen sind entgegen der landläufigen Meinung meist robuster als die großen und haben eine längere Lebenserwartung. Ihr Herzschlag ist schneller, die inneren Organe sind im Verhältnis größer, d.h. leistungsstärker. Aufgrund seines geringen Gewichts ist der PR nicht besonders anfällig für die typischen Altersleiden der größeren Rassen wie z.B. Hüftgelenkdysplasie.
5. Für welchen Hundehalter ist ein Prager Rattler geeignet?
Vom FCI als Gesellschaftshund deklariert, heißt es, dass der Prager Rattler sich ideal als Sozialpartner, bzw. zum Familienhund eignet. Gesellschaftshunde werden folgendermaßen definiert: Sie sind Hunde, die dem Menschen zur Gesellschaft dienen. Unter diesem Begriff werden verschiedenste Hunderassen zusammengefasst, die traditionell meist die Funktion als Gesellschaftshunde hatten oder haben und als solche gezüchtet wurden. Ich bin der Meinung, dass diese Einordnung dem PR nicht vollständig gerecht wird. Meiner Erfahrung nach ist der PR vom Wesen terrierähnlich - ziemlich stur - und würde von der Klassifizierung auch gut zu den windhundähnlichen Rassen passen. Man kann seine Intelligenz und Ausdauer leicht unterfordern. Als Hundesportarten eignen sich deshalb Agility und Coursing. Sein zukünftiger Halter sollte sich mehr wünschen, als nur einen Sozialpartner. Er sollte unbedingt die Bereitschaft mitbringen, den Hund artgerecht zu unterhalten. Ein bisschen Sportlichkeit gehört da auf jeden Fall dazu. Der PR ist ein zäher kleiner Hund und bis auf seine schmusigen Momente bestimmt kein Schoßhund. In einem Sinne beschreibt die FCI-Klassifizierung den PR aber treffend: Er wünscht sich die Gesellschaft seines Menschen. Der PR ist kein Hund, der gerne länger alleine bleibt. Natürlich kann man hier durch Erziehung einiges bewirken, aber für ihn gilt das mehr als für viele andere Hunderassen. Man sollte deswegen entweder die Möglichkeit haben, ihn zur Arbeit mitzunehmen oder ein Familienmitglied ist tagsüber zuhause. Nach erfolgtem Auslauf verhält er sich in ruhiger Umgebung stundenlang still.
6. Was mag der Prager Rattler, was mag er nicht?
Fremden gegenüber ist der PR eher abweisend, zu Familiengehörigen dagegen ausgesprochen liebevoll. Er steht gerne im Mittelpunkt des Geschehens.
Der PR mag kein schlechtes Wetter. Das fängt i.d.R. beim Sommerregen an, ab einer nasskalten Temperatur von unter 10 °C friert er leicht. Wird er dann nicht entsprechend bewegt, benötigt er zweckmäßige Hundekleidung. Er geht von Natur aus meist unwillig ins Wasser, kann aber mit Geduld zu einem passablen Schwimmer werden. Auch hier gilt, nur bei warmen Wasser im Hochsommer, denn er erkältet sich leicht. Der PR liebt andere Hunde und lässt sich am liebsten gleich im Rudel halten.
7. Eignet sich der Prager Rattler auch für „Anfänger"? Wenn ja, warum, wenn nein, warum nicht.
Als Anfängerhund möchte ich den PR nicht gerade bezeichnen. Seine Erziehung erfordert viel Arbeit und Geduld. Allein ihn erst einmal stubenrein zu bekommen ist schon ein großer Schritt. Der PR benötigt eine sorgfältige Aufzucht mit entsprechender Konsequenz. Durch sein graziles Wesen neigt man leicht dazu, ihn übertrieben zu verwöhnen. PR wollen viel in der freien Natur spielen, rennen und toben. Der PR braucht mehr Beschäftigung und Auslauf als viele größere Hunde, denn er ist wesentlich ausdauernder als die meisten „Großen".
8. Wie macht sich ein Prager Rattler als Familienhund, wie verhält er sich gegenüber Kindern?
Die meisten PR mögen andere Tiere und sind verträglich mit Kindern, wenn diese nicht zu klein sind, denn sie sind immer fröhlich und spielfreudig. Doch wegen seiner geringen Größe ist der PR trotz seines gutmütigen Temperaments als kindlicher Spielgefährte nur bedingt geeignet. Zu leicht wird er von Kindern herumgeschleppt und/oder fallen gelassen. Ein robusterer Hund wie z.B. der Labrador eignet sich hier besser.
Als Züchterin gebe ich meine Welpen i.d.R. nur in Familien mit Kindern, die sich min. im Grundschulalter befinden und schon Hundeerfahrung mitbringen (letztendlich entscheidet bei jeder Abgabe natürlich der persönliche Eindruck). Eine unerfahrene Familie ist leicht dazu verleitet, den PR aufgrund seines niedlichen Aussehens, Wesens und der geringen Größe für einen idealen Kinderhund zu halten. Im schlimmsten Fall wird der Hund als Spielzeug für das Kind gekauft.
9. Ist der Prager Rattler auch für die Stadt, für enge bzw. normale Wohnverhältnisse geeignet?
Wegen seines kurzen glatten Haares und seinem angenehmen Duft ist er ein toller Wohnungshund: zart, munter und - nicht jedermanns Sache - stets wachsam. Jedes kleinste Geräusch wird kommentiert und man muss sehr konsequent sein, damit das nicht ausartet. Er ist als rattenfangender Hofhund in seiner Zuchtgeschichte u.a. auf seine Bellfreudigkeit hin selektiert worden. Dieser genetische Fußabdruck und auch seine Trennungsangst lassen sich nur mit viel Geduld abtrainieren. Er protestiert ansonsten mit lautem Trennungsgeheul gegen jedes Verlassenwerden. Dies sollte im Hinblick auf die eigenen Wohnverhältnisse berücksichtigt werden. Der PR kann abgesehen davon fast überall sehr gut gehalten werden, er eignet sich auch für kleine Stadtwohnungen.
10. Wie viel Zeit (Auslauf, Training) nimmt ein Prager Rattler am Tag in Anspruch?
Sein Hundehalter sollte dem PR ca. 3 Stunden täglich artgerechte Beschäftigung bieten. Dazu zählt neben interessanten Spaziergängen - bitte nicht die täglich identische Gassirunde - Kopfarbeit und einmal wöchentlich ein Hundesport wie Agility oder Coursing. Hochläufigen PR empfehle ich eher das Coursing. Bei Spaziergängen sollte der PR Gelegenheit haben, sich abgeleint richtig austoben zu können. Idealerweise auf einem Hundeplatz oder auf einer Wiese, auf der er andere Hunde treffen kann.
11. Benötigt der Prager Rattler ein spezielles Futter? Was können Sie für Futter (+ Zusätze) empfehlen?
Die meisten Züchter verfüttern ein hochwertiges Trockenfutter. Ich persönlich halte davon weniger, da selbst das beste Trockenfutter i.d.R. nicht mit genügend Wasseraufnahme kompensiert wird und diese schleichende Dehydrierung langfristig zu Nierenproblemen führen kann. Barfen (biologisch artgerechte Rohfütterung mit einem Fleischanteil von ca. 70 %) halte ich ebenfalls für problematisch. Der hohe Fleischanteil, insbesondere wegen dem enthaltenem Kalzium- und Phosphor (deswegen auch Vorsicht bei Knochenfütterung!) kann zu Harn- oder Blasensteinen wie z.B. Struvitstein führen. Symptomatisch dafür ist ein erhöhter PH-Wert des Urins. Bei Rüden sind Harnsteine lebensgefährlich, da sie einen Penisknochen besitzen und ein Stein zu Harnröhrenverschluss führen kann. Aus diesen Gründen koche ich selbst und achte dabei auf einen hohen Kohlenhydratanteil (z.B. Vollkornreis oder -dinkel / kein Hafer, der einen hohen Phosphorgehalt hat), bzw. viel kurz gedünstetes Gemüse. Ich mische dieses Futter mit ca. 30 % Fleisch (Muskelfleisch und Innereien, Fisch), das ich kurz durchkoche und wovon ich die Brühe (Phosphor/Kalzium) zuvor abgieße. 2-3 Tage pro Woche ergänze ich das gekochte Futter mit rohem Blättermagen oder grünem Pansen. Täglich gibt es einen Teelöffel hochwertiges kaltgepresstes Öl (Oliven-, Lein-, Raps-, Sonnenblumen-) dazu. Ab und an ergänze ich zusätzlich mit Biotin, Lachsöl, gemahlenen Eierschalen und Algenmehl. Als Leckerlis gibt es frisches Obst, getrocknetes Vollkornbrot und ab und an getrocknete Hühnerbeine (putzt die Zähne) oder Sardinen. Manchmal backe ich auch selbst, z.B. Leberplätzchen. Wenn möglich empfehle ich, auf Bioprodukte zu achten. Aufgrund seines geringen Gewichts wirken sich Schwermetalle, Pestizide, Antibiotika etc. auf den PR besonders stark aus, Allergien könnten z.B. die Folge sein.
Die meisten PR fressen fast alles, was sie vorgesetzt bekommen. Satt bekommt man diese Hunde selten. Wenn sie allerdings zu sehr verwöhnt werden, können sie zu mäkeligen Fressern werden. Im Rudel schmeckt es ihnen am besten.
12. Ist der Prager Rattler sehr pflegeintensiv? Wenn ja, auf was muss man besonders achten?
Insgesamt ist der kurzhaarige kleine Hund ausgesprochen pflegeleicht. Er haart kaum und aufgrund seiner kleinen Pfoten und Abneigung gegenüber Wasser hinterlässt er wenig Schmutz.
Eine Schwachstelle - wie bei allen kleinen Hunden - ist sein Gebiss. Seine 42 Zähne sind von stattlicher Größe - ein Grund zum staunen für so manch einen Tierarzt. Eigentlich sollte dies aber nicht verwundern, bedenkt man seine ursprüngliche Verwendung als Rattenfänger. In dem kleinen Gebiss sind die Zähne sehr nah aneinandergereiht. Dadurch kommt es leichter zu Zahnstein und Paradontose. Deshalb ist unbedingt auf eine gute Zahnpflege zu achten. Im Idealfall putzt der Halter regelmäßig die Zähne von seinem PR - je öfter, desto besser. Ein ergänzendes Pflegeprodukt zur Regulierung des PH-Wertes im Speichel ist meist empfehlenswert. Man kann zwischen Spray, Salbe oder Trinkwasserzusatz wählen. Ich habe vieles ausprobiert und benutze mittlerweile mit sehr gutem Ergebnis das Dentifricio Spray Enzimatico von Armonie Naturali.
Außerdem sollten regelmäßig die Ohren gepflegt und Krallen geschnitten werden (wegen seines geringen Gewichts läuft er sie nur langsam ab). Ab und an bade ich meine Hunde, obwohl das beim PR eigentlich nicht notwendig ist. Es ist aber gut, die Pflege gleich vom Welpenalter an zu üben. Das Baden kann z.B. aufgrund einer medizinischen Indikation einmal erforderlich werden.
13. Wie verhält sich der Prager Rattler gegenüber anderen Hunden?
Bei frühzeitiger Sozialisierung mit verschiedenen Rassen und Größen mag der PR alle anderen Hunde und verhält sich ihnen gegenüber intelligent und angemessen. Er ist ein mutiger kleiner Hund - der Dobermann im Miniformat. Wurde der Hund nicht von einem seriösen Züchter und später vom Halter ausreichend sozialisiert, gibt es leider oft Probleme. Dann ist der PR entweder überängstlich, kläfft oder noch schlimmer - er geht in die Offensive. Welpenstunde und Hundeschule sind generell zu empfehlen.
14. Ist der Prager Rattler eher ein Rudeltier, oder eher ein Einzelgänger? Ist er auch als Zweithund geeignet?
Definitiv ein Rudeltier. Er liebt es, als Zweithund - tatsächlich natürlich als Ersthund, dafür sorgt er ganz schnell - gehalten zu werden, egal, mit welcher Rasse. Am wohlsten fühlt sich der PR aber mit seinen direkten Artgenossen. Ich halte drei geschlechtsreife Rüden und eine Hündin im Rudel. Mit ein bisschen Umsicht klappt das trotz der Rangordnung sehr gut, die bei zwei Brüdern und dem Vater durchaus immer wieder neu klärungsbedürftig ist. Mein PR-Rudel hatte auf dem Hundeplatz bisher auch mit aggressiven größeren Rüden nie Probleme. Obwohl sie sehr selbstbewusst sind, überschätzen sie sich mittlerweile nicht mehr. Bei Einzelhaltung kann dies gerade beim geschlechtsreifen PR-Rüden zu Problemen führen.
15. Können Sie einen Prager Rattler auch in fremde Hände geben (Urlaub, Krankheit), oder ist er sehr Halter bezogen?
Auch hier kommt es auf die frühzeitige Sozialisierung an. Hat der kleine PR-Welpe schon im sicheren Umfeld seiner Mutter und Geschwister viele unterschiedliche Menschen und andere Außenreize kennen gelernt, dann ist dies i.d.R. kein Problem. Von Natur aus ist er Fremden gegenüber scheu und kann ohne entsprechende Sozialisierung eine geradezu verhaltensgestört enge Bindung zu seinem Halter entwickeln. Deshalb ist nicht nur die Wahl eines seriösen Züchters bei dieser Rasse so wichtig, sondern auch die regelmäßige Konfrontation des PR mit neuen Situationen und fremden Menschen, damit er nicht zu eigenbrödlerisch wird. Der Halter sollte seinen PR nach dem Aufbau einer festen Bindung früh daran gewöhnen, immer wieder mal bei Freunden und anderen Familienangehörigen zu bleiben.
Meine PR, die schon als Welpen bei meiner Agenturarbeit dabei waren, haben allesamt ein offenes Wesen. Auch im öffentlichen Raum gehen sie neugierig auf alles zu. Sie taxieren aber aus einiger Entfernung, ob und wie nah sie rangehen. Von Fremden lassen sie sich auf der Straße selten anfassen, gehen aber trotzdem selbstsicher auf diese zu. Einer meiner Welpen, der während der Woche bei der Schwiegermutter des neuen Halters lebte, hat sich sehr zurückhaltend und ängstlich Fremden gegenüber entwickelt. Bei der Abgabe war er noch ein kleiner Draufgänger. Dadurch habe ich leider selbst erfahren, wie wichtig ein aktives und stabiles Umfeld für die Entfaltung eines freien Wesens ist.
16. Beschreiben Sie die Besonderheiten der Rasse Prager Rattler
• Neben Zahnproblemen neigt der PR zu losen Kniescheiben (Patellaluxation)
• Haut- und Haarkleidprobleme tauchen immer wieder auf. Insbesondere Haarausfall/Alopezie, vor allem bei genetisch verdünnten Haarfarben wie z.B. blue and tan (Blue Doberman Syndrome). Das Diluted-Gen geht oft mit ganz speziellen Fellproblemen einher: Angefangen von einer fehlerhaften Fellstruktur, mit mehr oder weniger kahle Stellen über den Körper verteilt, bis hin zu kompletter Kahlheit verbunden mit Hautproblemen, Ekzemen, eitrigen Pickeln, trockener rissiger Haut. Außerdem ist bei betroffenen Hunden oft auch eine mehr oder weniger starke Immunschwäche vorhanden. Die Haarfarbe merle ist ein weiterer Gendefekt und kann zu Taubheit führen. Schokoladebraune PR leiden oft an einer sog. „Brillenbildung", dem Haarverlust um die Augen.
• Eine weitere Besonderheit sind seine empfindlichen Augen, die leicht vorgewölbt sind. Es besteht eine Neigung zur Bindehautentzündung und zu Hornhautverletzungen.
• Der PR hat öfters eine Schilddrüsenunterfunktion. Eine Tierärztin und Barsoiszüchterin hat mir einmal erklärt, dass dies vermutlich, ähnlich wie bei Windhunden, an dem für Hetzhunde typischen hyperaktiven Wesen liegt. Das fehlende L-Thyroxin „kühlt" den Hund quasi runter und wirkt so ausgleichend.
• Der PR hat wie auch der Windhund kaum Unterhautfettgewebe und sollte deshalb bei einer Verletzung geklammert anstatt genäht werden. Viele Tierärzte wissen dies leider nicht. Die herkömmliche Nahttechnik kann zu schlechter Narbenbildung führen.
• Kurios ist außerdem, beim Rüden wie bei der Hündin, der „gute Geschlechtsausdruck" des PR - auf den Halter einer größeren Hunderasse wirken die Genitalien des PR manchmal geradezu grotesk.
• Ein PR-Welpe wiegt bei der Geburt oft 120 gr.; wenn man bedenkt, dass ein Magyar Viszla-Welpe oft 250 gr. schwer ist, dann ist das schon erstaunlich - der ausgewachsene PR wiegt schließlich mit seinen ca. 2 kg weniger als ein Zehntel vom erwachsenen Magyar Vizla (20-30 kg)!
• Und last not least: Der erwähnte Irrglauben von so manchen PR, er sei eine Katze in Hundegestalt ;-)
17. Gibt es einen berühmten Prager Rattler?
• Otka Spero meliora - Tschechiens erste PR-Hündin mit Rennlizenz.
• Ludwig, berühmtester Prager Rattler der Welt: Deutschlands erster real-dog, der als
Comicfigur aus seinem Leben erzählt.
Checkliste (nennen Sie bitte eine Zahl von 1-10, wobei 10 der höchste Level ist)
1. Energielevel 8
2. Gelehrigkeit 9, Gehorsam 6
3. Erforderliche Bewegung 8
4. Verspieltheit 8
5. Verschmustheit 9
6. Umgang mit Fremden 5
7. Umgang mit anderen Haustieren 9
8. Pflegeaufwand (Fell etc.) 2
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© Larissa Clara Vogt
Vol. II Hovawart
Fotos: Sönke Tollkühn/Heidecke/foun/drucki92 - fotolia.com
Ida ist völlig cool. Sie lässt sich von niemanden einschüchtern, schon gar nicht von Kamelen. Diese riesigen Tiere sind schließlich ihre Schafe und als erwachsene Hovawart-Dame ist es ihre Aufgabe, die Trampeltiere jeden Morgen auf die Weide zu treiben, damit sie dort unter ihrer Aufsicht in Ruhe grasen können. Wehe, ein Fremder wagt sich zu nahe an die Tiere ran. Der wird sofort gestellt und freundlich aber bestimmt wieder nach Hause geschickt. Ida gehört zum Fleckschnupphof im Löwenberger Land (Brandenburg). Wenn sie nicht gerade als Kameltreiberin arbeitet, wacht sie über den ganzen Hof. Das ist auch die ihr angeborene Aufgabe. Und wenn Ida ihre Rundgänge über den Hof macht, entgeht ihr nichts.
Aber lassen wir Frauchen doch selber sprechen:
Ida - mit bürgerlichem Namen Odine vom Scharmützelck - ist eine blonde Hovawarthündin, die - ihrem Rasseursprung entsprechend - als Wachhund auf einem alten Bauerhof arbeitet. Ständig sucht sie sich selber Arbeit. Eine Ihrer Leidenschaften ist das Treiben. Zu ihren wichtigsten Tätigkeiten neben dem Wachen gehört das auf die Koppel- und Heimtreiben von Kamelen, Schafen, Ziegen und Schweinen. Nimmt wieder einmal eine unserer drei Hofkatzen im Meerschweinchengehege Platz und mustert die Jungtiere, so ist es Idas Job, die Samtpfoten zu erziehen und von dort zu vertreiben. Das klappt prima, obwohl Ida und die Katzen eigentlich dick befreundet sind. Wenn unsere Zwerg-Berg-Ziege Eva, die auf Grund ihrer Kletterkünste hinter keinem Zaun zu halten ist, sich wie so oft heimlich an den Blumenknospen zu schaffen macht, dann flitzt Ida los und schickt die Ziege schnell nach Hause. Oft wird Idas Helfersyndrom anstrengend: z.B. will sie die Pferde wie wir Menschen führen und beißt dazu in den Führstrick des Pferdes und läuft los. Oder beim Longieren will sie die treibende Hilfe der Peitsche ersetzen und rast auf dem Zirkel hinter dem Pferd her. Nicht selten muss man ihr das Helfen verbieten, allerdings versuchen wir ihr soviel Arbeit wie möglich zu geben bzw. zu erlauben. Völlig unproblematisch bleibt Ida alleine auf dem Hof und wacht, während wir außerhalb des Hofes unterwegs sind. Dabei können alle Türen und Tore offenstehen: Ida bleibt auf dem Hof in ihrem Revier. Generell ist Ida ein Hund, den man alleine lassen kann, ohne dass sie darunter leidet. Sind die Chefs, in deren Wohnung sie wohnt, zwei Tage nicht da, übernimmt Ida wortlos den vakanten Posten und schläft folgerichtig auf den hohen Positionen wie Bett und Sofa. Ein kleines Meckern bei Rückkehr der Alphatiere - und ohne Murren gibt sie die Plätze wieder zurück. Ida hat ein großes Herz und ein unglaubliches Personengedächtnis. Menschen, die sie nur als Welpen sah, erkennt sie noch nach langer Zeit und begrüßt sie freudig. Fremde Hofgäste, die Ida bellend am Tor meldet, werden - sobald sie von einem ranghöheren Rudelmitglied begrüßt und auf den Hof gelassen wurden - freundlich und als vorübergehende Familienmitglieder behandelt. Nicht ausgeprägt ist der Jagdtrieb. Auch Schwimmen und Wasser mag sie eher weniger. Ida ist ein absolut instinktsicherer Hund: Souverän zieht sie ihre Welpen auf. Gegenüber Menschen verhält sie sich der jeweiligen Situation entsprechend immer absolut korrekt und angemessen: Ihre Lieblingsmenschen begrüßt sie immer sehr stürmisch. Das ändert sich sofort, wenn z.B. ein Säugling dabei ist: Vorsichtig und zurückhaltend fragt Ida an, ob sie sich nähern darf. Sobald das Baby nicht dabei ist, tollt sie wieder wie verrückt. Aus Futterneid nascht Ida auch mal aus der Haferschüssel der Pferde, klaut den Meerschweinchen die Mohrrübe, den Katzen die Mäuse und den Hühnern die Krumen. Bei Gästen und Bewohnern des Hofes ist Ida der absolute Liebling und ein kleiner Star - auch wenn durch die vielen anderen Hoftiere die Konkurrenz sehr groß ist.
Kurz vor Weihnachten hat Ida Frauchen dann doch noch überrascht. Mit elf süßen kleine Hovawartchens. Anlass für Tausend Tölen, der Hovaward-Expertin Frau Heidecke, 45, ein paar Fragen über diese wunderbare Hunderasse zu stellen:
1. Seit wann werden Hovawart gezüchtet? Wo liegt der Ursprung der Rasse? Was wurde zuchthistorisch verändert?
Derbe Bauernhunde als „hovawart"/ „hovewart" (Mittelhochdeutsch: hova = der Hof und wart = der Wächter, also der Hofwächter) oder auch unter den Benennungen Hovawarth, Hofwart oder Hofward, wurden schon in Schriften des Mittelalters wie dem Sachsenspiegel oder dem Schwabenspiegel erwähnt, jedoch ohne Beschreibung des Aussehens. Als Hovawart wurden bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts auch Hofhunde allgemein bezeichnet. Erst Ende des 19. Jahrhunderts wird als Hovawarth ein Haus- oder Hofhund beschrieben, der im Aussehen dem heutigen Rassestandard des Hovawarts entspricht. Das Einsatzgebiet dieser Hunde war hauptsächlich das Bewachen des Hofes, aber auch als Zughund fand er Verwendung. Als nun Anfang des 20. Jahrhunderts Kurt Friedrich König und sein Vater Bertram König nach „überlegsamen Hunden", d.h. Hunden mit der Fähigkeit zu situationsgerechtem Handeln suchten, stießen sie immer wieder auf diese starkknochigen, lang- oder zotthaarigen Hunde mit Hängeohren. Die nach dem Ersten Weltkrieg aufkommende Sitte, Schutzhunde durch Dressur und Schutzdienst auszubilden, widersprach den Erkenntnissen, die König mit seinen Hunden gemacht hatte, und so kam er im Jahr 1922 auf die Idee, aus diesen Restbeständen eines örtlich vorhandenen, vermeintlich aus dem Mittelalter stammenden „typischen" Bauernhunds, den Hovawart, zunächst als Zuchtversuch und später in Reinzucht als Rasse zu züchten.
Er kreuzte Neufundländer, Leonberger, Deutsche Schäferhunde und den Kuvasz mit ein, um einen Hund zu erhalten, der vom Äußeren langhaarig und hängeohrig seinen Hunden glich und vom Wesen her ein natürlicher Schutzhund ist; dass er auch einen afrikanischen Wildhund mit einkreuzte, gehört möglicherweise in den Bereich der Legenden.
Sein Zuchtziel lag weniger im äußeren Erscheinungsbild der Hunde, sondern mehr in der umfassenden Eignung als "Hof-wart" - als unbestechlicher Wächter für Hof und Habe. Die Hunde sollten ruhig und ausgeglichen sein, über ein hohes Maß an Selbständigkeit verfügen, um Gefahren für den Hof sicher zu erkennen und Fremde anzukündigen, aber erst in letzter Not selbst einzugreifen. Sie sollten wenig Jagdinstinkt besitzen, ihrer Familie treu ergeben und insgesamt menschenfreundlich sein. Diese Eigenschaften sollten Hovawarte nicht durch Erziehung und Ausbildung erlangen, sondern von Geburt an in sich tragen.
Der Hovawart wurde 1937 als eigenständige Rasse und im Jahre 1964 als Gebrauchshund anerkannt.
Besonders durch die Teilung Deutschlands bis 1989 gab es zwei isolierte Populationen. Der westdeutsche Hovawart schob etwas in Richtung leichterer sportlicher Begleit- und Gebrauchshund mit etwas mehr Jagdtrieb. Der Hovawart wurde mehr und mehr zum Gebrauchshund, der leicht erziehbar und untertänig sein sollte, verbunden mit dem dafür notwendigen starken Beutetrieb. Unter anderem durch diese vorrangig sportliche Ausrichtung der Zucht wurde der Hovawart immer schlanker, leichter und nervöser. Der Ostdeutsche blieb ursprünglicher: Kräftig, wetterfest, ruhig und gelassen, unbestechlich wenig Jagdtrieb und mit der stark ausgeprägten angeboren Fähigkeit zu selbstentschiedenen situationsgerechtem Handeln.
Der Hovawart ist eine seit 1964 vom VDH anerkannte Rasse. Drei Hovawartzuchtverbände sind Mitglied der RZV, der HZD und der HC.
Erst 2003 gründete sich die SZG-Hovawart e.V. Er hat zum Ziel, den ursprünglichen, also wetterfesten derben und ruhigen Hovawart zu erhalten.
2. Was sind die Zuchtstandards? Beschreiben Sie bitte das Erscheinungsbild der Rasse
Der Hovawart ist ein kraftvoller, mittelgroßer, leicht gestreckter, langhaariger Gebrauchshund. Die Geschlechtsunterschiede sind vor allem an Kopfform und Körperbau deutlich erkennbar.
Rüde sind 63-70 und Hündinnen 58-65 Zentimeter hoch.
Haarkleid: Das kräftige Langhaar ist leicht gewellt und anliegend, mit wenig Unterwolle. Es ist länger an der Brust, am Bauch, der Rückseite der Vorderläufe, an der Rückseite der Oberschenkel und der Rute. Am Kopf, an der Vorderseite der Vorderläufe und der Vorderseite der Hinterläufe ist das Haar kurz. Das Haarkleid ist geschlossen.
FARBE: Den Hovawart gibt es in drei Farbschlägen: Schwarzmarken, schwarz und blond.
a) Schwarzmarken: Das Haarkleid ist schwarz und glänzend, die Farbe der Markenzeichnung mittelblond. Am Kopf beginnt die Zeichnung unterhalb des Nasenrückens und reicht um die Lefzenwinkel herum bis in die Kehlmarke. Die punktförmigen Abzeichen über den Augen sind deutlich sichtbar. Die Brustmarke besteht aus zwei nebeneinanderliegenden Flecken, die miteinander verbunden sein können. An den Vorderläufen reichen die Marken, von der Seite gesehen, von den Zehen bis etwa zum Vordermittelfuß und laufen auf der Hinterseite in Höhe der Ellenbogen aus. An den Hinterläufen ist, von der Seite gesehen, die Markenzeichnung unterhalb des Sprunggelenkes als breiter Streifen, oberhalb des Sprunggelenkes nur noch als schmaler Streifen sichtbar, der auf der Vorderseite der Hinterläufe bis in die Höhe der Bauchdecke reicht. Auch unterhalb des Rutenansatzes ist eine Markenzeichnung vorhanden. Die Zeichnung ist in allen Bereichen klar abgegrenzt. Einzelne kleine weiße Flecken an der Brust sowie einzelne weiße Haare an Zehen und Rutenspitze sind zulässig. Die Pigmentierung an Lidern, Lefzen und Ballen ist schwarz.
b) Schwarz: Das Haarkleid ist schwarz und glänzend. Einzelne kleine weiße Flecken an der Brust sowie einzelne weiße Haare an Zehen und Rutenspitze sind zulässig. Die Pigmentierung an Lidern, Lefzen und Ballen ist schwarz.
c) Blond: Das Haarkleid ist mittelblond, glänzend, und wird zum Bauch hin sowie an den Läufen heller. Einzelne kleine weiße Flecken an der Brust sowie einzelne weiße Haare an Zehen und Rutenspitze sind zulässig. Die Pigmentierung an Lidern, Lefzen und Ballen ist schwarz.
3. Beschreiben Sie das Wesen, den Charakter eines Hovawart
Der Hovawart ist ein anerkannter Gebrauchshund zu vielseitiger Verwendung. Von der Veranlagung her ausgeglichen und gutartig, besitzt er Schutztrieb, Kampftrieb, Selbstsicherheit und Belastbarkeit, mittleres Temperament und eine sehr gute Nasenveranlagung. Seine harmonisch abgestimmten körperlichen Verhältnisse und eine besondere Bindung an seine Familie machen ihn insbesondere zu einem hervorragenden Begleit-, Wach-, Schutz-, Rettungs- und Fährtenhund.
4. Wie alt kann ein Hovawart werden?
12 bis 14 Jahre
5. Für welchen Hundehalter ist ein Hovawart geeignet?
Ganz besonders für Menschen, die viel zu Hause unter freiem Himmel arbeiten, z. B. für den klassischen Bauern oder den Betreiber eines Reiterhofes, einer Baumschule oder ähnliches.
Ansonsten für Menschen die tagsüber nicht zu Hause sind, aber Haus und Garten haben, die vom Hovi derweil bewacht werden. Gleichzeitig für Menschen, die einen selbstständigen treuen Wächter von Familie und Gut suchen.
6. Welche Voraussetzungen müssen für die Haltung eines Hovawart vorhanden sein?
Ein hundeerfahrener bzw. weiterbildungswilliger Mensch und mindestens ein Haus mit Garten.
7. Was mag der Hovawart, was mag er nicht?
Der Hovi mag sein Rudel, egal ob Mensch, Katze oder Meerschwein. Er liebt die Arbeit und will immer helfen. Wasser und Baden mag er in der Regel nicht.
8. Eignet sich der Hovawart auch für „Anfänger"? Wenn ja, warum, wenn nein, warum nicht.
Der Hovi zählt zu den selbstständigen, erwachsenen Rassen. Er musste traditionell viel alleine arbeiten und folglich selber entscheiden, was zu tun ist. Das macht seine Erziehung teilweise nicht ganz so einfach wie bei anderen Rassen, weshalb er kein klassischer Anfängerhund ist.
9. Wie macht sich ein Hovawart als Familienhund, wie verhält er sich gegenüber Kindern?
Der Hovi ist ein toller Familienhund, er beschützt seine Menschen und deren Hab und Gut. Instinktsicher ist er gegenüber Kleinkindern besonders vorsichtig.
10. Ist der Hovawart auch für die Stadt, für enge bzw. normale Wohnverhältnisse geeignet?
Nein, leider nicht. Ein Hovi will arbeiten, also wachen. Das ist ihm in einer Stadtwohnung leider nicht möglich.
11. Wie viel Zeit (Auslauf, Training) nimmt ein Hovawart am Tag in Anspruch?
Wenn der Hovi bei seinem Besitzer einen Job hat, wie z.B. das Bewachen von Haus und Garten, dann ist er schon recht zufrieden. Trotzdem liebt er natürlich Spaziergänge und Spiele.
12. Benötigt der Hovawart ein spezielles Futter? Was können Sie für Futter (+ Zusätze) empfehlen?
Nein.
13. Ist der Hovawart sehr pflegeintensiv? Wenn ja, auf was muss man besonders achten?
Nein. Sein Fell muss allerdings ab und an gekämmt werden, da es besonders an den Ohren sonst verfilzen kann.
14. Wie verhält sich der Hovawart gegenüber anderen Hunden?
Normal.
15. Ist der Hovawart eher ein Rudeltier, oder eher ein Einzelgänger? Ist er auch als Zweithund geeignet?
Hovawarte sind natürlich Rudeltiere und als Zweithund geeignet. Wobei hier eher der Name Ersthund zutreffen würde, da der Hovi sehr groß ist. Generell sind Hovawarte sehr selbstständige, erwachsene Hunde. Sie können auch gut mal alleine bleiben, ohne zu leiden.
16. Können Sie einen Hovawart auch in fremde Hände geben (Urlaub, Krankheit), oder ist er sehr Halter bezogen?
Unser Hund ist sehr unproblematisch. Wir können ohne schlechtes Gewissen ohne Hund in den Urlaub fahren. Er trauert nicht und ist hinterher auch nicht beleidigt. Allerdings lassen wir den Hund dabei entweder in seinem normalen Zuhause oder bei einer ihm vertrauten Person.
17. Beschreiben Sie die Besonderheiten der Rasse Hovawart
Unüberzüchtet, gesund, weitgehend HD-frei, erwachsen, ausgeglichen und in sich ruhend, arbeitsliebend.
18. Gibt es bestimmte Krankheiten von der speziell diese Rasse betroffen ist?
Nein, er war nie Modehund und war deshalb nie überzüchtet. Durch konsequente Kontrolle vor Zuchtzulassung der einzelnen Tiere ist er fast HD-frei.
19. Gibt es einen berühmten Hovawart?
Nicht bekannt.
Persönlich:
1. Wie sind Sie zu der Rasse Hovawart gekommen?
Wir leben und arbeiten mit vielen Tieren auf einem großen Brandenburger Bauernhof. Das weitläufige Grundstück ist teilweise ungezäunt. Wir betreiben einen Kamelreitbetrieb und haben immer viele Gäste auf dem Hof. Wir suchten einen Hund, der den Hof bewacht. Er sollte Fremde zuverlässig melden, zu diesen nach einer Begrüßung durch uns Menschen aber freundlich sein. Gleichzeitig sollte er gegenüber Kleinkindern und unseren Kleintieren fürsorglich sein. Außerdem wollten wir eine instinktsichere unüberzüchtete gesunde Hündin mit guten Muttetierreigenschaften. Gleichzeitig suchten wir ein neues anhängliches freundliches liebenswertes Familienmitglied. Und Ida erfüllt unsere vielen Erwartungen ganz vorzüglich!!!
2. Seit wann züchten Sie Hovawart?
Odine vom Scharmützeleck ist unsere erste Hovawarthündin. Wir züchten mit ihr seit 2009.
3. Bitte zählen Sie Ihre Auszeichnungen und Preise auf.
Wir nahem bisher aus Zeitmangel nicht an Ausstellungen teil.
4. Haben Ihre Hunde eine spezielle Ausbildung absolviert? Welche Prüfungen wurden bestanden?
Unsere Hündin arbeitet auf unserem Hof als Wachhund. Ihr Job ist es vorrangig, Fremde zu melden. Wenn wir mit unseren anderen Tieren auf dem Koppeln oder im Gelände unterwegs sind, bleibt Ida zu Hause und sorgt auf unserem großen Hof für Sicherheit. Die Zuchttauglicheitsprüfung hat Ida mit Bravour bestanden, da die Hündin und wir aber einen Job haben, nahmen wir an anderen Prüfungen aus Zeitmangel noch nicht teil.
Die Welpen von ihrem A-Wurf haben allerdings alle beste Ergebnisse bei der Zuchtabnahme und bei der Junghundebeurteilung erzielt.
5. Was mögen Sie an der Rasse Hovawart am liebsten?
Es sind sehr selbstständige, gelassene Hunde, die einen Tag lang problemlos alleine bleiben können. Dabei sind sie trotzdem absolut anhänglich und vertrauensvoll gegenüber ihrem Menschen. Sie sind keine Kläffer und nie zickig. Sie haben keinen Jagttrieb. Sie wachen und hüten bestens, selbst Meerschweinchen oder Hühner werden geschützt, wenn sie zum Rudel dazu gehören. Wer einen Hovawart hat, kann getrost Haus und Hof verlassen, ohne die Türen und Tore zu schließen - der Hovi bewacht alles!
6. Beschreiben Sie ein einmaliges, außergewöhnliches Erlebnis mit Ihrem Hund/ Ihren Hunden
Die beeindruckendsten Situationen mit unserer Hündin sind ihre Welpengeburten. Ihre Instinktsicherheit ist so ausgeprägt, dass sie ihre großen Würfe von zehn bzw. elf Welpen souverän und komplett selbstständig versorgt - vom Abnabeln über das Ablecken bis zum Säugen. Sie tritt bei der Geburt trotz des immer größer werdenden Gewimmels nie auf einen Neugeborenen und schafft es, mit nur neun Zitzen elf Welpen zufrieden zu machen. Je mehr Mitglieder ihres Menschenrudels bei der Geburt anwesend sind, um so besser fühlt sich unsere Hündin. Sie hat hundertprozentiges Vertrauen zu jedem und wir dürfen ihr helfen und eingreifen, ohne dass die Hündin nur ansatzweise nervös oder unruhig wird. So sind die Welpengeburten bei uns eine Art ruhiges großes Fest mit größerem Menschenrudel an der Wurfkiste. Die Hündin genießt dabei sichtlich unsere Aufmerksamkeit und Anteilnahme.
7. Mit wie viel und welchen Hunden züchten Sie (Kurzbeschreibung)?
Wir züchten mit nur einer Hündin, Odine vom Scharmützeleck, Rufname Ida. Wir legen großen Wert auf eine gute Sozialisierung unserer Welpen. Sie kennen nach acht Wochen Lebenszeit viele verschiedene Menschen und Tiere und haben viele verschiedene Umweltreize kennengelernt.
Checkliste (nennen Sie bitte eine Zahl von 1-10, wobei 10 der höchste Level ist
1. Energielevel 6
2. Gelehrigkeit, Gehorsam 5
3. Erforderliche Bewegung 6
4. Verspieltheit 5
5. Verschmustheit 7
6. Umgang mit Fremden 5
7. Umgang mit anderen Haustieren 10
8. Pflegeaufwand (Fell etc.) 2
Unsere Welpen suchen ein neues zu Hause ab Ende Februar 2011.
Schon jetzt können Sie bei Interesse die Welpen besuchen und sich gegebenenfalls in eines der kleinen Kerlchen verlieben. Gern können Sie bei uns ab der vierten Lebenswoche, also in der Prägungs- und der folgenden Sozialisierungsphase Ihren Welpen schon an sich binden.
Vorgeschriebener Festpreis: 850 Euro. Abgegeben werden die Welpen frühestens ab Vollendung der 8. LW, also ab 18 Februar, gerne können die Welpen auch länger bei uns bleiben (z.B. 10 Wochen)
Bis zur 6. Lebenswoche (Zuchtabnahme) kann der neue Besitzer noch selber seinen B-Namen festlegen.
Kontaktdaten:
www.fleckschnupphof.de/hovawarte.html
Gabriele Heidicke
Zwinger vom Fleckschnupphof
Am Dorfanger 12, 16775 Löwenberger Land
Tel. 0177 3019530
Fax 03305 900146
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Basenji - Der kluge Kobold aus dem Süden
Der Verein „Züchter und Liebhaber des afrikanischen Urhundes e.V." (Z.U.L.U.) wurde im Juli 2010 gegründet. Den Mitgliedern liegt das Wohl der Hunde im Allgemeinen und das des Basenji im Speziellen am Herzen. Eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten, die den Austausch von Erfahrungen der Besitzer und Züchter untereinander fördert. Liebhaber sind in unserem Verein am stärksten vertreten und gerade sie suchen einen regen Austausch mit Gleichgesinnten, was die Vereinsarbeit abwechslungsreich und effektiv macht. Wir möchten unsere Rasse verbessern und die Population festigen. Die Mitglieder, Züchter und Halter werden dazu aufgerufen, sich dabei aktiv zu beteiligen. Dazu gehört, sich für die Ziele des Vereins einzusetzen, den Verein in der Öffentlichkeit positiv zu vertreten und sich aktiv mit Ideen und Taten im Vereinsleben einzubringen. Ehrenamtliche Mithilfe ist im Z.U.L.U. ausdrücklich erwünscht.
1. Seit wann werden Basenji gezüchtet? Wo liegt der Ursprung der Rasse? Was wurde zuchthistorisch verändert?
Wie bei vielen anderen Hunderassen herrscht auch bezüglich des Basenjis Unklarheit, was seinen Ursprung angeht. Sicher ist, er gehört zu den ältesten Hunderassen der Welt. Wenn Sie schon einmal vom Congo Terrier, vom Bongo, Nyam Nyam, Zande Dog, African Bush Dog, Up and down Dog oder dem kleinen Buschding gehört haben - dann war die Rede von einem Basenji. In seinem Ursprungsland, dem zentralafrikanischen Kongo, wird er als Jagdhund eingesetzt, das heißt, hauptsächlich treiben sie in der Meute das Wild in die von den Jägern aufgespannten Netze. Ein guter Jagdbasenji wird bei den Naturvölkern im afrikanischen Urwald mit einem höheren Wert als eine Frau gehandelt. Ist es dieses kleine, exquisite und aufrecht getragene, nach vorne geneigte Ohr, oder ist es der ausdrucksvolle Kopf mit dem unergründlichen Ausdruck? Oder ist es die Art, wie er sich mit den Vorderpfoten über Augen und Ohren wischt? Seine aristokratische Zurückhaltung zeigt, von welch vornehmer Herkunft der Basenji ist. Der Basenji gehört zu den wenigen Hunderassen, die heute noch in ihrer Heimat ihrer ursprünglichen Verwendung nachgehen und ihr typisches Aussehen und Verhalten bewahren konnten.
1930 wurden einige Basenjis von Ms. Burn nach England importiert. Sie war es auch, die 1937 auf der größten Hundeausstellung Englands, der Crufts, erstmals Basenjis zeigte. Das war der Beginn der Basenjizucht.
1975 wurde in Deutschland der erste Basenji-Wurf von Berta Burkert aus dem Zwinger Casa Regina der Öffentlichkeit präsentiert. Die Zuchtstätte Casa Regina bildete die Keimzelle für die Basenji Zucht in Deutschland. Der Basenji ist eine ursprüngliche Rasse mit großer Geschichte und wurde durch moderne Launen der Menschheit nicht verändert.
2. Was sind die Zuchtstandards? Beschreiben Sie bitte das Erscheinungsbild der Rasse
Der Basenji wird nach dem bei der FCI hinterlegtem Standard Nr. 43 gezüchtet.
Dort wird sein allgemeines Erscheinungsbild wie folgt beschrieben:
Leichtgebauter, feinknochiger Hund mit aristokratischem Ausdruck, hochläufig im Vergleich zu seiner Körperlänge, immer ausgeglichen, aufmerksam und intelligent. Faltenreicher Kopf mit Stehohren, stolz auf einem gut geschwungenen Hals getragen. Das tief reichende Brustbein geht in eine deutliche Taille über, die Rute ist eng gerollt. Dies ergibt das Bild eines wohlproportionierten Hundes von gazellenartiger Anmut.
Basenjis gibt es in vier anerkannten Farben: rot/weiß, tricolor, schwarz/weiß und brindle/weiß. Alle müssen weiße Pfoten, eine weiße Brust und eine weiße Rutenspitze haben.
3. Beschreiben Sie das Wesen, den Charakter eines Basenji
Im Standard wird sein Verhalten / Charakter (Wesen) wie folgt beschrieben:
Bellt nicht, ist aber nicht stumm. Seine typische Lautgebung besteht aus einer Mischung von glucksendem Lachen und Jodeln. Bemerkenswert ist seine in jeder Weise große Reinlichkeit. Eine intelligente, unabhängige aber liebevolle und wachsame Rasse. Kann Fremden gegenüber reserviert sein.
Aber es gibt noch jede Menge mehr zu berichten:
Kaum ein Hund ist frecher, dreister und unartiger als ein Basenji - a b e r kein Hund hat den Bogen mehr heraus, seine Entschuldigung, seine Beschwichtigung auf so vornehme Art und Weise seinem Besitzer gegenüber zu zeigen. Wie kann man seinem Basenji böse sein, wenn er sich auf den Rücken schmeißt, mit verschränkten Vorderläufen über seinen Augen, seinem kurzen verstohlenen Blick und schaut auf die Reaktion seines Besitzers. Sie wären keine zufriedenen Basenjis, wenn man ihr Verhalten nicht als selbstverständlich betrachten würde. Einen Basenji besitzt man nicht, man wird von ihm besessen.
Charaktereigenschaften wie achtsam, unabhängig, treu, stolz, unbestechlich, gelehrig, neugierig, kinderlieb, schneidig, wendig, feinfühlig, ausgeglichen, intelligent, liebevoll und eigensinnig treffen auf den Basenji zu.
Charakteristisch für den Basenji ist auch, dass er nicht bellt. Trotzdem ist er ausgeglichen und wachsam. Er ist ein Hund mit einer sehr ausgeprägten Körpersprache und kann sozusagen mit Händen und Füßen reden.
Bei der Erziehung sollten Sie gute Nerven zeigen und in ihrem Verhalten einheitlich und konsequent sein. Ein Patenrezept zur Erziehung des Basenjis gibt es nicht. Auf Druck, sprich Zwang und Härte, reagiert er bockig und störrisch! Seien Sie beim Üben nicht ungeduldig und gereizt. Ihre Stimme muss ruhig und warm klingen. Benutzen Sie immer dieselben Wörter für Ihre Befehle. Bringen Sie Ihren Basenji dazu, dass er versteht, was Sie von ihm wollen. Seien Sie aber nicht verwundert, wenn er genau versteht, was "Sie" von ihm wollen, Ihr Basenji aber schlichtweg keine Lust hat, Ihnen zu gehorchen. Jedoch gerade das lieben die Basenjibesitzer - eben diese Eigenständigkeit ihres Basenjis - und akzeptieren dies als Teil seiner außergewöhnlichen Persönlichkeit. Er ist ein zärtlicher, seiner Familie gegenüber ganz besonderer Freund!
4. Wie alt kann ein Basenji werden?
Der Basenji verfügt über eine ausgezeichnete Altersstruktur und somit sind 12 bis 14 jährige Basenjis keine Seltenheit.
Für den alternden Basenji kann man viel tun, solange er alt, aber nicht krank ist. Sorgen Sie dafür, dass er möglichst kein Übergewicht bekommt. Dem Tierarzt sollte der alte Hund in regelmäßigen Zeiträumen vorgestellt werden. Eine gründliche Untersuchung hilft mit, kleine Störungen rasch zu beseitigen.
Der Basenji ist auch im Alter immer noch ein äußerst lebensfroher Hund. Gestalten Sie sein Leben so einfach wie möglich, ohne "große" Anstrengungen. Behalten Sie die tägliche Routine möglichst bei. Gerade die kleinen Dinge in seinem Leben sind dann wichtig für ihn. Zum Beispiel sein gewohnter Futter- und Wassernapf, seine gewohnte Leine und der damit verbundene Spaziergang zur gewohnten Zeit. Eventuell sein Gute-Nacht-Hupferle und sein gewohnter Schlafplatz. Wahrscheinlich wird er Ihnen manchmal signalisieren, dass ihm "die große Runde" nicht mehr so wichtig erscheint, erst recht nicht bei schlechten Witterungsverhältnissen.
5. Für welchen Hundehalter ist ein Basenji geeignet?
Wenn Sie über eine gute Portion Humor, ausreichend Nerven und Toleranz verfügen, dann bringen Sie schon wesentliche Vorraussetzungen für die Haltung eines Basenjis mit. Ein Basenji gehorcht seinen Bezugspersonen aus reiner Zuneigung und niemals aus Unterwürfigkeit. Obwohl Basenjis sich nicht im herkömmlichen Sinne erziehen lassen, können sie sehr wohl die Grundregeln des guten Benehmens erlernen. Eine Begleithundeprüfung (zum Beispiel) ist auch für einen Basenji möglich und eine sinnvolle Aufgabe für Hund und Halter.
Wegen seinem ausgeprägten Jagdinstinkt muss man sich als Halter bewusst sein, dass man einen Basenji nicht unbedacht von der Leine machen kann.
6. Was mag der Basenji, was mag er nicht?
Basenjis lieben es, entspannt mit ihrer Familie auf Körperkontakt auf der Couch zu liegen.
Sie lieben es warm, vor dem Ofen und besonders in der Sonne.
Er bevorzugt meistens Plätze, von denen aus er einen guten Überblick über das Geschehen hat. So liebt er es, z.B. aus dem Fenster zu sehen, sonnige Plätze und Luxus, z.B. den Luxus das Bett seiner Leute zu beanspruchen.
Der Basenji ist kein Freund von täglicher Routine und auch Baden gehört nicht zu seiner Lieblingsbeschäftigung. Wie schon erwähnt, können sie, wenn es darum geht, im Regen spazieren zu gehen, störrisch wie kleine Esel werden und sich verweigern. Unbequeme, harte und kalte Bodenbeläge mag er ebenfalls nicht und darum findet man bei den meisten Basenjibesitzern mehr als ein Kuschelkörbchen. Da er „seine Leute" liebt, wäre es schlimm für ihn, wenn er mit nicht Beachtung gestraft würde.
Wenn er etwas nicht mag, kann es sein, dass er seine Zähne zeigt, verbunden mit einem tiefen Brummen, was tief aus seiner Kehle kommt und in diesem Moment sollte man meinen, ein Hund doppelter Größe stünde vor einem. Dieses Verhalten sollte jedoch nicht toleriert werden.
7. Eignet sich der Basenji auch für „Anfänger"? Wenn ja, warum, wenn nein, warum nicht.
Grundsätzlich ja, weil der „Anfänger" ist der bessere Zuhörer und ist eher gewillt sich der „neuen" Herausforderung zu stellen. Er hat keine Vergleichsmöglichkeit und betrachtet das Verhalten des Basenjis als völlig normal. Es empfiehlt sich jedoch ein regelmäßiger Kontakt zum Züchter, indem er jederzeit ohne Bedenken seine aufkommenden Fragen an diesen stellt.
Der Besuch einer Welpenschule sollte für den „Anfänger" obligatorisch sein, wobei es hier darum geht, das der Welpenbesitzer lernt, wie er mit dem Hund gut umgeht. Dabei ist besonderes Augenmerk auf die positive Bestärkung in der Erziehung zu legen.
Jemand, der Freude an einem selbstbewussten, unabhängigen Familienmitglied hat und bereit ist, seinem Basenji genügend Freiraum einzuräumen, der wird viel Spaß erleben. Man sollte sich aber keinesfalls von einem Basenjiwelpen beeindrucken lassen und entsprechend früh mit seiner Erziehung beginnen und das mit der nötigen Konsequenz.
8. Wie macht sich ein Basenji als Familienhund, wie verhält er sich gegenüber Kindern?
Der Basenji entwickelt sich sehr schnell zu einem vollwertigen Familienmitglied und weiß sich mit seinen rassetypischen Besonderheiten einzubringen. Mit Kindern versteht er sich sehr gut. Er sollte aber von diesen keinesfalls alleine Gassi geführt werden, da dieser Hund eine nicht vorstellbare Kraft im Verhältnis zu seinem Körpergewicht entwickelt und sie daher überfordert wären, ihn zu halten.
9. Ist der Basenji auch für die Stadt, für enge bzw. normale Wohnverhältnisse geeignet?
Er kann auch in einer Stadtwohnung gehalten werden, vorausgesetzt man geht viel mit ihm spazieren und möglichst außerhalb der Stadt. Natürlich wäre ein Haus oder eine größere Wohnung mit Garten ideal!
10. Wie viel Zeit (Auslauf, Training) nimmt ein Basenji am Tag in Anspruch?
Da es schwierig ist, ihn von der Leine zu machen, erschwert dieses natürlich seinem Bewegungsdrang nachzukommen. Er liebt lange Spaziergänge und läuft auch am Fahrrad, er kann sehr ausdauernd sein. Der Basenji braucht viel Auslauf, Betätigung und geistige Motivation. Die meisten Basenjis - nein - ich glaube alle, verabscheuen es im Regen spazieren zu gehen, während Schwimmen dem einen oder anderen Spaß bereiten kann.
11. Benötigt der Basenji ein spezielles Futter? Was können Sie für Futter (+ Zusätze) empfehlen?
Basenjis sind nicht wählerisch und fressen im Großen und Ganzen alles. Für Leckerlies sind sie immer zu haben und man sollte darauf achten, dass sie nicht zu dick werden.
Frisches Trinkwasser sollte immer zur Verfügung stehen.
12. Ist der Basenji sehr pflegeintensiv? Wenn ja, auf was muss man besonders achten?
"Pflegeleicht" - dies ist eigentlich ein Gütesiegel, das man dem Basenji verleihen kann. Wenn er sich putzt, erinnert er an eine Katze, auch fehlt ihm der typische Hundegeruch. Er hat ein kurzhaariges pflegeleichtes Fell ohne Unterwolle.
Baden brauchen Sie ihn nur, wenn er arg schmutzig ist, wenn er sich in etwas richtig stinkend "Gutem" gewälzt hat; am besten nur mit lauwarmen, klaren Wasser. Ansonsten reicht eine normale Fellpflege mit einer weichen Bürste oder einem Gummihandschuh völlig aus. Es fördert die Durchblutung und damit das Wohlbefinden Ihres Hundes. Jährliches Impfen sowie regelmäßiges Entwurmen, sollten selbstverständlich sein. Eventuelles Krallen schneiden ist nötig, wenn der Hund sich diese nicht von alleine abläuft.
13. Wie verhält sich der Basenji gegenüber anderen Hunden?
Ein gut geprägter und sozialisierter Basenji, der von klein an auch mit anderen Hunden Kontakt hatte, wird keine Probleme haben. Seine Körpersprache, insbesondere an der Leine, wird oftmals von anderen Hunden missverstanden und als Angriff gewertet, dies ist jedoch nicht mit Aggressivität gleichzusetzen.
Basenjis untereinander können sehr grob und lautstark miteinander umgehen, was für einen „Anfänger" befremdlich wirkt und sich in der Regel schlimmer anhört, als es sich darstellt.
14. Ist der Basenji eher ein Rudeltier, oder eher ein Einzelgänger? Ist er auch als Zweithund geeignet?
Der Basenji ist eher ein Rudeltier. Ein Basenji ist gut, zwei Basenjis sind besser! Zwei Basenjis können perfekt miteinander spielen. Es ist eine große Freude zu sehen, wenn zwei Basenjis miteinander beschäftigt sind, um sich gegenseitig zu reinigen. Basenjis bevorzugen es, einen Gefährten von ihrer eigenen Rasse zu haben.
15. Können Sie einen Basenji auch in fremde Hände geben (Urlaub, Krankheit), oder ist er sehr Halter bezogen?
Die Frage ist bedingt mit ja zu beantworten. Meist sind die „fremde" Hände Eltern, Schwiegereltern oder Nachbarn, wo es keine Probleme gibt. Eine Pension ist nicht anzuraten, dafür sind sie einfach in ihrem Verhalten zu speziell und ein Basenji gehört keinesfalls in einen Zwinger. Die Erfahrung zeigt aber, dass in den meisten Fällen ein Urlaub nur noch mit Basenji eingeplant wird.
16. Beschreiben Sie die Besonderheiten der Rasse Basenji
- Der Basenji ist ein sehr sauberer Hund. Er putzt sich ähnlich wie eine Katze und hat nicht den typischen Hundegeruch. Auch in seinem Spielverhalten bewegt und verhält er sich oftmals katzenähnlich.
- Der Basenji kann nicht bellen, ist aber nicht stumm. Sie machen alle gewöhnlichen Hundegeräusche und unter anderem Geräusche, diese ähneln aus einer Mixtur von glucksen und jodeln. Er benutzt verschiedene Satzmelodien um verschiedene Reaktionen zum Ausdruck zu bringen. Er kann auch ein regelrechtes Schwätzchen mit Ihnen halten.
- Er ist ein leidenschaftlicher Jagdhund, der mit Auge und Nase jagt und kann Wild aus einer Entfernung von ca. 80 Metern wittern.
- Das Gangwerk ist auch eine Besonderheit. Es wirkt spritzig und leicht, es ist wie ein unermüdendes Schwingen der Beine, ähnlich wie das Traben eines Pferdes. Wenn sie jagen, kann man die Gangart in zwei Gruppen unterteilen. In der ersten Phase rennen sie mit erhobenen Köpfen und eingerollten Schwänzen, dann streckt sich der Körper, die Ohren werden angelegt und die Rute ausgerollt. Höchstes Tempo!!! Einen Basenji laufen zu sehen, ist ein ästhetischer Hochgenuss, ganz besonders, wenn er mit seinesgleichen spielt.
- Rüden können ihre Hoden einziehen.
- Bei Begegnung mit etwas Unbekanntem werden die Haare längs des Rückens hochgestellt wie ein Aalstrich. Fremde unbekannte Gegenstände die sich in seinem Weg befinden, werden „gesichert" und geprüft ob eine Gefahr droht - Urhundverhalten, dies dient der Überlebensstrategie.
- An den Pfoten sind die beiden mittleren Zehen zusammen gewachsen. Auch ist er mit seinen Pfoten äußerst eigen. So werden sie, wenn er z.B. über Brennnesseln läuft, ganz speziell beleckt. Der Basenji nutzt seine Vorderpfoten zur Kommunikation mit einer ihm eigenen Gestik.
- Es ist eine Menge Kraft in diesem kleinen Basenjikörper - er darf nicht unterschätzt werden, auch neigt er dazu, an der Leine zu ziehen.
- Man sollte auch wissen, dass die Hündinnen (in der Regel) nur einmal im Jahr läufig werden. Meistens ist das im Herbst und die Welpen werden dann um die Jahreswende geboren, in der Zeit, in der in Afrika der Frühling beginnt.
- Der Basenji hat kein typisches Welpenverhalten (unsichere Bewegungsabläufe), er ist ein fertiger Basenji in Miniaturerscheinung und in der Entwicklungsphase weiter als andere Artgenossen.
17. Gibt es einen berühmten Basenji?
Ja, „Fula of the Congo" - ein Afrikaimport von Veronica Tudor-Williams, der bekanntesten Basenjizüchterin.
Weiterhin wurde 1956 von Warner Brothers Picture ein Kinofilm herausgebracht mit dem Titel „Good Bye My Lady" von James Street. Diesen Film gibt es auch als Buch mit dem gleichen Titel.
Checkliste (nennen Sie bitte eine Zahl von 1-10, wobei 10 der höchste Level ist)
1. Energielevel 8
2. Gelehrigkeit 8, Gehorsam 4
3. Erforderliche Bewegung 7
4. Verspieltheit 7
5. Verschmustheit 8
6. Umgang mit Fremden 5
7. Umgang mit anderen Haustieren 4
8. Pflegeaufwand (Fell etc.) 2
Die Rasse Basenji sollte in ihrer Ursprünglichkeit erhalten bleiben. Es wäre fatal, wenn ihre Popularität verursachen würde, dass diese Rasse dem Kommerz und der Massenproduktion zum Opfer fiele.
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